27.08.2012     FP Marienberg - Mit Fans im Rücken das Podest im Visier
Angetrieben von Ex-Profi Mirko Ullmann, der den Trainerposten übernommen hat, und den vielen Fans nimmt die SVO das Podest ins Visier. "Platz 3 ist möglich", sagt Sportdirektor Uwe Hildebrand, der in den Heimspielen auf bis zu 200 Zuschauer hofft. Ebenso groß sind seine Erwartungen, was Ullmann anbetrifft: "Er hat viel Erfahrung und gibt neue Impulse. Die meisten Spieler wiederum sind jung und können viel dazu lernen. Das passt." (anr)

Tor:
Patrick Wilde (26), Veit Zenker (26)

Abwehr:
René Herklotz (19), Kay Kaulfuß (26), Pascal Spartmann (22), Sebastian Weißbach (22), Sören Richter (27), Sebastian Schubert (21), Ronny Georgi (26), Maximilian Beyer (20)

Mittelfeld:
Sören Böttger (20), Matthias Ehnert (22), Marcus Winzer (20), Patrick Spartmann (20), Rico Brückner (24), Oliver Matz (25)

Angriff:
Michael Bugner (23), Sandro Herklotz (31), Sebastian Scheffler (22), Konstantin Hofmann (19), Michael Kreher (31)

Zugänge:
Kreher, Zenker (beide Deutschn.), Scheffler (Sayda)

Abgänge:
Maik Hauptmann (Heidersdorf), Sven Bräuer (Ziel unbekannt), Jens Schirmer (Laufbahn beendet)
27.08.2012     SV Pfaffroda – SV Olbernhau 0:2 (0:0)
Gegen einen erwartet defensiv eingestellten Gegner wurde die ersten drei Punkte verdient eingefahren. Die Mannschaft hat Geduld bewiesen und an den Sieg geglaubt, obwohl im spielerischen Bereich noch viel Luft nach oben war. Trotzdem müssen „hier“ erst mal die Punkte eingefahren werden, weil ja auch die Gefahr bestand, das nach dem Pokalspiel der Gegener unterschätz wird. Deswegen bin ich mit der Leistung im großen und ganzen zufrieden denn unser Ziel wurde erreicht.

Positiv ist auch die Mannschaftsgeschlossenheit und das Auftreten unserer Spieler auf dem Feld und wenn man sieht was wir noch für eine Auswechselbank haben können wir mit viel Optimismus in diese Saison gehen.

In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, obwohl große Chancen ausblieben. Die einzig gefährliche Aktion unseres Gegners war in der 2 Minute, als nach einer Standard Situation Patrick Wilde blitzschnell reagierte.

In der 2 Halbzeit ging es weiter auf ein Tor und wir erarbeiteten uns jetzt einige Chancen, doch dauerte es bis zur 60 Minute als Ehnert, nach Vorarbeit von Matz, zur Führung traf. Danach hat die Mannschaft den Faden etwas verloren und Pfaffroda kam besser ins Spiel. Die Entscheidung fiel dann in der 81 Minute als ein Schuss von Kreher vom Pfosten bei Ehnert landete und dieser zum 2:0 abstaubte. Damit war das Spiel gelaufen und die 3 Punkte auf unserer Habenseite.

Vielen Dank auch an die zahlreichen Olbernhauer Zuschauer die uns wieder mal toll unterstützt haben.

Uwe Hildebrand

Auftellung:

Wilde, Richter, Kaulfuß, Spartmann Pascal, Schubert, Ehnert, Brückner, Winzer, Matz, Spartmann Patrick, Herklotz Sandro

Auswechslungen:

55 Min. Kreher für Winzer
66 Min. Scheffler für Herklotz S.
80 Min. Weißbach für Spartmann Patrick

Torschützen:

60 Min. 0:1 Ehnert
81 Min. 0:2 Ehnert
20.08.2012     Erzgebirgspokal
19.08.2012 | Pfaffroda - SVO I 1:6
19.08.2012 | SG Olbernhau/Deutschneudorf II - Zöblitz-Pobershau II 6:3
18.08.2012     Pokalspiel
19.08.2011 | 15:00 Uhr SpG. Olbernhau/Deutschneudorf – Zöblitz II
31.07.2012     FP Marienberg - Urgestein feiert runden Geburtstag
Fußball: Siegfried Schartmann wird 75

Olbernhau - Seinen 75. Geburtstag feiert heute der Olbernhauer Siegfried Schartmann. Seit 65 Jahren ist er Mitglied im Olbernhauer Fußballverein und nach wie vor mit seiner Ehefrau Anita auch bei vielen Auswärtsspielen dabei.

Als "verdienter Bürger der Stadt Olbernhau" hat der einstige Schlosser, Schweißer und Rohrleger die Entwicklung des Vereins über die SG Konsum zu Stahl Olbernhau und schließlich zur SV Olbernhau miterlebt. Er war von der E-Jugend bis zu den Alten Herren als Spielführer aktiv und spielte ab 1955 fast 20 Jahre lang in der ersten Mannschaft. Mehrmals wurde Schartmann für die Bezirksauswahl nominiert. Bereits 1964 legte er den Trainerschein bis zur Bezirksliga und ein Jahr später die Schiedsrichterprüfung ab. Vier Jahre später war er dabei, als der Ziegelascheplatz an der Blumenauer Straße, der auch heute noch der Stammplatz der SVO-Kicker ist, in einen Rasenplatz umgebaut wurde.

Ans Aufhören denkt der Nachwuchs-Referee und Schiedsrichterbeobachter noch lange nicht. Unvergessen bleiben seine Leistungen als Spieler - so auch im Bezirksliga-Spiel von Stahl Olbernhau gegen Motor Brand-Langenau am 3. November 1957, in dem Schartmann vor mehr als 4000 Zuschauern den einzigen Treffer markierte und letztlich den Klassenerhalt sicherte. In Erinnerung bleibt ihm ebenso das Spiel zwischen den SVO-Oldies und denen des Chemnitzer FC (1:9), das er 2007 anlässlich "100 Jahre Fußball in Olbernhau" leitete. (le)


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16.07.2012     FP Marienberg - Tipps von Rangnick und Co. sollen helfen
Mit Mirko Ullmann als Trainer sind die Kreisliga-Fußballer von Olbernhau in die Vorbereitung gestartet. Der Ex-Profi will das einbringen, was er unter anderem in Aue und beim FC Bayern gelernt hat.
Von Andreas Bauer

Olbernhau - Als einer der ersten Fußball-Kreisligisten hat am Freitagabend die SV Olbernhau mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Sowohl in organisatorischer als auch in personeller Hinsicht hat sich der Verein gerüstet, um vorn mitzuspielen. So renovierte die SVO, die seit Ende April über einen zehnköpfigen Vorstand verfügt, ihr Vereinsheim in Eigenleistung. Zudem wurde mit Mirko Ullmann ein ehemaliger Profi als Trainer verpflichtet. Der 37-Jährige will seine Erfahrungen, die er unter anderem beim FC Bayern München gesammelt hat, in die Entwicklung der Mannschaft einbringen.

Die zwölfjährige Karriere als Berufsfußballer hat Ullmann, der einst im Nachwuchsbereich seines Heimatvereins in Geyer begann, viel herumkommen lassen. "Ich war der erste Ossi im Jugendinternat an der Säbener Straße", erzählt er stolz. Obwohl er beim FC Bayern München nach einem Jahr A-Jugend (1992/93) nicht den Sprung zu den Profis schaffte, konnte er vom Rekordmeister viel an Erfahrung mitnehmen: "Mein Coach war damals Klaus Augenthaler, der Co-Trainer Gerd Müller. Und selbst unter Erich Ribbeck habe ich einige Übungseinheiten absolviert."

Nach erfolgreichen Jahren in Aue und beim Chemnitzer FC durfte Ullmann noch einmal unter einem prominenten Gespann trainieren. 2000/01 lauschte er bei Hannover 96 den Anweisungen und Tipps von Ralf Rangnick, dem zu damaligen Zweitliga-Zeiten der heutige Chefcoach Mirko Slomka assistierte. "Da ist schon einiges hängen geblieben", sagt der ehemalige Offensivspieler in Bezug auf die Trainingsarbeit. Nicht zuletzt konnte er sich auch von Gerd Schädlich etwas abschauen. 2003/04 stieg er schließlich mit Aue in die 2. Bundesliga auf. Doch es folgte das bittere Ende. Als er sich 2005 nach seinem Wechsel zum VfB Auerbach zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit das rechte Kreuzband riss, kam es zu einer beruflichen Neuorientierung. Nach vielen Toren und unvergesslichen Erlebnissen, aber auch acht Knieoperationen schulte der Kicker um und wurde Sport- und Fitnesskaufmann. Mittlerweile hat er einen Job im mittleren Erzgebirge gefunden.

SVO-Sportdirektor Uwe Hildebrand, der in der Vorsaison noch den SV Blau-Weiß Deutschneudorf trainierte und Ullmann dort zu einem kurzen Gastspiel bewegen konnte, hat den Ex-Profi nun auf die Trainerbank gelotst. Ullmann, der trotz aller Profi-Erfahrungen beim Training nach der Arbeit den Spaß im Mittelpunkt sieht, stellt sich gern der Herausforderung. Schließlich sind ihm das große Olbernhauer Fan-Potenzial und die Tradition des Vereins bewusst. Außerdem identifiziert er sich mit der Region. "Meine Mutter stammt aus Reitzenhain", erklärt der gebürtige Marienberger.

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Freuen sich über die renovierten Räume des Vereinsheims: SVO-Vorstandsmitglied Steffen Brückner, Platzwart Patrick Brückner, Trainer Mirko Ullmann und SVO-Sportdirektor Uwe Hildebrand (von links). - Foto: Kristian Hahn

02.07.2012     FP Marienberg - Traum vom Double ist ausgeträumt
Im Halbfinale der Erzgebirgsmeisterschaft haben die B-Junioren der Spielgemeinschaft Pockau/Olbernhau ihren Traum vom Double begraben müssen. Nach einem 1:1 im Hinspiel auf eigenem Geläuf mussten die Kicker aus dem mittleren Erzgebirge beim Neustädtler SV ein 1:3 (0:2) hinnehmen. "Bei uns war nach dem Pokalsieg in der Vorwoche die Luft raus", konstatierte Pockaus Mannschaftsleiter Falko Feldmann. Stattdessen wurde das Feld dem Gegner überlassen, der nach Treffern in der 3. und 22. Minute frühzeitig 2:0 führte. "Unser Torhüter hatte als einziger Normalform. Er verhinderte Schlimmeres", äußerte Feldmann. In der 44. Minute erhöhten die Hausherren auf 3:0. Vincent Wohner gelang der Ehrentreffer (61.). (tka)
29.06.2012     FP Marienberg - Noch ein Team auf Torejagd
Mit einem Sieg oder einem torreichen Unentschieden in Neustädtel können die B-Junioren-Fußballer der Spielgemeinschaft Pockau morgen ins Finale um die Erzgebirgsmeisterschaft einziehen. Für die einzigen Kicker des mittleren Erzgebirges, die 2011/12 noch auf Torejagd sind, ist dank des Pokalsiegs der Vorwoche sogar das Double möglich. Dagegen verloren die A-Junioren der SG Olbernhau, am Ball: Marc Bellmann, am Sonntag ihr Endspiel gegen den VfB Annaberg mit 1:4.


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Foto: Kristian Hahn

30.06.2012 | 13:00 Uhr Erzgebirgsmeisterschaft (B-Junioren, Halbfinale)

Neustädtel - SG Pockau (Hinspiel: 1:1)
26.06.2012     FP Marienberg - Konter führen zum Pokalsieg
Die B-Junioren-Fußballer der Spielgemeinschaft Pockau haben das Finale gegen Auerhammer 4:2 gewonnen. Jetzt ist für die Nachwuchs-Kicker sogar das Double möglich.

Von Andreas Bauer

Geyer - Noch ist die Saison nicht vorüber, doch die B-Junioren-Fußballer der Spielgemeinschaft Pockau/Olbernhau können schon jetzt jubeln. Im Gegensatz zur A-Junioren-Spielgemeinschaft Olbernhau/Deutschneudorf, die ihr Pokalendspiel in Zöblitz mit 1:4 gegen Annaberg verlor, sicherte sich die B-Jugend die Erzgebirgstrophäe. Beim Finale in Geyer behielten sie gegen die Spielgemeinschaft Auerhammer mit 4:2 die Oberhand.

Laut Mannschaftsleiter Falko Feldmann standen die Chancen in etwa 50:50. "Der Gegner hatte genau wie wir in der bisherigen Saison nur ein Spiel verloren." Weil aber die Pockauer ihre einzige Niederlage ausgerechnet in Auerhammer kassiert hatten (1:3), galt diese Mannschaft sogar als leichter Favorit. Spielerisch offenbarten die Pockauer dann auch einige Nachteile, doch in taktischer Hinsicht gelang ihnen eine Meisterleistung. "Aus einer sicheren Abwehr heraus haben wir gezielte Konter gesetzt. Entscheidend war die effektive Chancenverwertung", berichtet Feldmann.

Der frühen Pockauer Führung, die Nico Seifert mit der ersten gefährlichen Aktion erzielte (8.), folgte nur drei Minuten später der Ausgleich. Eine Viertelstunde später schienen sich die Ereignisse zu wiederholen. Wieder währte der Jubel, nachdem Jonas Walter getroffen hatte (24.) nur kurz. Keine 180 Sekunden später war der Vorsprung wieder dahin. Doch auch von diesem Rückschlag erholten sich die Pockauer, die nach der Pause ihre Fehler in der Abwehr abstellten.

Nach einem von Paul Müller zum 3:2 abgeschlossenen Konter rannte Auerhammer immer wieder an, große Chancen blieben jedoch Mangelware. Tauchte dann doch einmal ein gegnerischer Spieler vor dem Tor auf, wusste Torhüter Lukas Steinert die Bälle zu parieren. Mit dem von Stefan Lorenz verwandelten Foulelfmeter fiel in der 70. Minute die endgültige Entscheidung. Zehn Minuten später kannte der Jubel der Spieler keine Grenzen.

Dabei hatte das gleiche Team, das nun den Erzgebirgspokal in Empfang nahm, vor einer Woche nicht einmal eine komplette Elf stellen können. "Weil es sieben Verletzte gab, konnten wir im Halbfinal-Hinspiel der Erzgebirgsmeisterschaft gegen Neustädtel nur mit acht Feldspielern antreten", erklärt Feldmann. Unterstützt von den fehlenden Akteuren, die am Spielfeldrand lautstark alles gaben, erkämpfte sich die Notelf dennoch ein 1:1. Damit tankten die Pockauer Selbstvertrauen fürs Pokalfinale - und wahrten ihre Chance aufs Double. Denn sollten sie am kommenden Samstag das Rückspiel gewinnen, steht das Finale der Meisterschaft an. Und dort könnten sie wieder auf Auerhammer treffen, das sein Halbfinalhinspiel gegen Lößnitz mit 0:1 verlor. "Aber das Double wäre nur eine Zugabe. Wir haben schon jetzt unser Ziel erreicht", betont Feldmann.

Ganz vorn dabei waren auch die D-Junioren-Kicker von Motor Marienberg, die sich am Samstag bei der Meisterschaftsendrunde in Stollberg nur knapp den Gastgebern geschlagen geben mussten. Ihr Trost war der Vizemeistertitel. Dagegen kamen die Marienberger F-Junioren bei der Endrunde in Annaberg nicht über Platz 8 hinaus. Als bester Vertreter aus dem mittleren Erzgebirge erwies sich Drebach (4.)


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Als Andenken an den Pokalsieg wurde jedem Akteur der Spielgemeinschaft Pockau/Olbernhau eine kleine Plakette überreicht. - Foto: Bernd März
26.06.2012     A-Jugend verliert Pokalendspiel
Unsere A-Jugend hat das Pokalendspiel gegen den VfB Annaberg in Zöblitz mit 1:4 verloren. Nach gutem Beginn und Chancen von Kreher, Bellmann und Hofmann wurde der Gegner aus Annaberg immer stärker und führte zum Pausenpfiff verdient mit 4:0. Die zweite Halbzeit bot dann weniger Höhepunkte und das Spiel flachte ab. Doch unsere Elf bewies Moral, kämpfte und erzielte am Ende den Ehrentreffer durch Bellmann in der 90. Minute.

Trainer Enrico Hartwig hatte sich vor der Partie einen Sieg und damit den Pokalgewinn erhofft. Nach dem Spiel musste man allerdings anerkennen dass der Gegner an diesem Tag besser war und den Pokalsieg verdient feiern konnte.

Aufstellung:

Hermann, Bieber (65. Grießbach), Stryczek, Hatz, Grimmer, Braun, Kreher, Heidenreich, Melissen, Bellmann, Hofmann