30.03.2009     FP Marienberg - Zschopau dominiert Derby
SV Olbernhau gegen BSG Motor Zschopau 1:2 (1:0)

Obwohl Olbernhaus Trainer Mirko Schwoy sein Team vorher als Außenseiter gesehen hatte, war er enttäuscht: "Wer sich so leichtfertig um den Lohn der Arbeit bringt, ist selbst Schuld." In einem "sehr intensiven Treffen" sei seine Mannschaft glücklich in Führung gegangen. In zwei Fällen, als seine Männer vom Gegner zu weit weg waren, traf dieser. Zschopaus Coach Olaf Mehnert sah den Sieg verdient, seine Elf habe in der Hälfte zwei klar dominiert. Olbernhau habe bei nur einer echten Chance im Spiel die Führung erzielt.

Olbernhau: Rößler, Richter, Kreher, Rösch (17. Börner), Heyn, Bellmann, Erler, Brückner, Fiebig, Wolf, Müller (68. Coordes)
Zschopau: Liebsch, Richter, Christant, M. Schreiber, E. Schreiber (80. Niehammer), Schüler, Ruttloff, Viererbe, Walczak, Gillert, Dörfler
Schiedsrichter: U. Fischer (Lichtenau)
Zuschauer: 140
Tore: 1:0 Wolf (35.), 1:1 Viererbe (47.), 1:2 Gillert (88.).
16.03.2009     FP Marienberg - Keine Punkte für Olbernhau
Motor Rochlitz gegen SV Olbernhau 3:1 (0:0)

Die Hoffnung des Olbernhauer Trainers Mirko Schwoy, dass Tabellenführer Rochlitz die Gäste unterschätzen würde, erfüllte sich nicht ganz. "Ein Spieler hat den Unterschied gemacht, sonst hätten wir 1:1 gespielt", spielte der Coach auf die Stärke des gegnerischen Torjägers Brumme an. Neben toller Moral erkannte Schwoy in seinen Reihen zu viele individuelle Fehler, die es abzustellen gilt.

Olbernhau: Rößler; Rösch (73. Neumann), Kreher, Fiebig, Heyn, Bellmann, Schubert (78. Coordes), Brückner, Richter (76. Böttger), Herklotz, Wolf;

Schiedsrichter: Schönfelder (Niederwürschnitz)
Zuschauer: 130
Tore: 1:0/2:0 Brumme (52./68.), 3:0 Müller (86.), 3:1 Wolf (87.)

FP Rochlitz - BSC Motor Rochlitz - SV Olbernhau 3:1 (0:0)

Seinen zehnten Heimsieg hat gestern der BSC Motor Rochlitz im Vater-Jahn-Stadion gegen den SV Olbernhau eingefahren. Der Erfolg des Spitzenreiters kam nur durch eine erhebliche Steigerung nach der Pause zu Stande. In der ersten Halbzeit bot er eine sehr schwache Vorstellung. Die Schneider-Elf agierte gegen die defensiv eingestellten Gäste zusammenhanglos und zunehmend lethargisch. Viele Zweikämpfe wurden verloren. Auf beiden Seiten war zunächst keine einzige echte Torchance zu verzeichnen. Das änderte sich aus Sicht des Gastgebers nach dem Seitenwechsel entscheidend. Nach einem Steilpass von Thomas Müller in die Spitze überlief Thomas Brumme zwei Verteidiger, vernaschte den Keeper und schob mühelos zur Führung ein (52. Minute). Noch sehenswerter war sein 2:0, als er von halbrechts aus 20 Metern plötzlich abzog. Der Ball landete unhaltbar hoch im langen Eck (70.). Wenig später klärte der SV-Schlussmann einen Storl-Schuss per Fuß zur Ecke. Der eingewechselte Müller besorgte nach einem schnellen Konter dann das beruhigende 3:0 (86.). Im Gegenzug nutzen die Olbernhauer eine nun fast schon gewohnte Unkonzentriertheit der BSC-Abwehr zum Ehrentreffer (87.). (RAIS)

Rochlitz: Schmidt; Kluge, Plecity, Saupe (28. Storl), M. Heinich, Gey (46. Müller), Böhme, Nagel, Brumme, Baumann, Loose

Tore: 1:0, 2:0 Brumme (52., 70.), 3:0 Müller (86.), 3:1 (87.)

Zuschauer: 130
02.03.2009     FP Marienberg - SV Barkas Frankenberg gegen SV Olbernhau: 3:1 (2:0)
"Barkas hatte zwar in der ersten Hälfte optische Vorteile, aber wir sind erst durch eine Ecke und dann nach einem verunglückten Freistoß gegen uns in Rückstand geraten", so der Olbernhauer Coach Mirko Schwoy. Im danach stärkeren Druck nach vorn habe die Elf einen Konter und das Tor zum 0:3-Rückstand kassiert. "Ein 3:2 wäre drin gewesen." So hätten aber individuelle Fehler ein besseres Ergebnis vereitelt, die Mannschaft habe sich gut verkauft. (fmu/le)

Olbernhau: Rößler, Erler, Rösch, Bellmann, Heyn, Fiebig, Herklotz, Richter, Schubert (75. Böttger), Wolf (65. Neumann), Müller

Tore: 1:0 Paulenz (38.), 2:0/3:0 Frank (41./54. FE), 3:1 Herklotz (82. FE) Schiedsrichter: Muth (Niederlungwitz) Zuschauer: 180

FP Mittweida - Barkas startet gut in Rückrunde

SPIEL DES TAGES: Fußball-Bezirksklasse: Barkas Frankenberg - SV Olbernhau 3:1 (2:0)

Von Andreas Morgenstern

Frankenberg. Barkas Frankenberg hat gestern im Hammertal das erste Punktspiel nach der Winterpause in der Fußball-Bezirksklasse gegen den SV Olbernhau klar mit 3:1 (2:0)
Die Gastgeber starteten konzentriert, hatten in der Hinrunde in Olbernhau klar mit 2:5 verloren. Da nach der Winterpause keine Mannschaft so recht weiß, wo sie leistungsmäßig steht, versuchten beide Vertretungen mit schnellem Angriffsspiel eine Entscheidung zu erzwingen. Dabei hatte der Gastgeber optische Vorteile Bereits in der 5. Spielminute traf Wittstock mit seinem straffen Schuss nur den Pfosten des Olbernhauer Tores. In der Folgezeit spielte sich die Partie hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen ab. In der 39. Minute konnten die Zuschauer im Hammertal jubeln. Einen Freistoß von Frank konnte der Olbernhauer Torwart gerade noch über die Latte lenken. Den von Wittstock geschlagenen Eckball köpfte Paulenz zum 1:0 für Frankenberg in die Maschen. Eine Minute darauf führte der Gastgeber bereits 2:0. Ein Olbernhauer hatte einen Frank-Freistoß ins eigene Tor gelenkt.
Auch nach der Pause waren die Gastgeber die bessere Elf. Frank erhöhte per Foulstrafstoß, Gläsner war gelegt worden, in der 74. Minute das 3:0. Der von Trainer Bergmann eingewechselte A-Junior Arnold sorgte noch einmal für viel Druck im Angriff der Frankenberger. Er hatte auch zwei Chancen, verfehlte aber das Tor der Gäste. Die kamen in der 81. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Frankenberger Abwehr noch zum Ehrentreffer. Davor hatte der Gastgeber aber bereits mehrere Gänge zurück geschaltet. Am Ende hat die Vertretung aus dem Hammertal gezeigt, dass sie bereits in guter Verfassung ist.

Frankenberg: Hänig; Siebert (21. Gläsner), Paulenz, Baum (74. Arnold), Tuschy, Anke, Raddatz (60. Heinrich), Frank, Fräßle, Bachale, Wittstock
Torfolge: 1:0 Paulenz (39.), 2:o Eigentor (40.), 3:0 Frank (Foulelfmeter), 3:1 (81.). Zuschauer: 180.

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Der Frankenberger Lars Wittstock (am Ball) versucht hier, die Abwehr der Mannschaft aus Olbernhau zu umspielen. Am Ende setzte sich Barkas klar mit 3:1 durch. Falk Bernhardt (3)
03.02.2009     FP Marienberg - Referees überzeugen als Spieler
Fußball: Auswahl "Mittleres Erzgebirge" gewinnt Olbernhauer Schiedsrichter-Turnier


Olbernhau. Nach dem zweiten Platz beim Schiedsrichter-Hallenfußballturnier des Bezirksverbandes Chemnitz hat die Auswahl des Kreisverbandes "Mittleres Erzgebirge" am Samstag das Turnier der Schiedsrichtergruppe der SV Olbernhau gewonnen. Die sechste Auflage des Turniers bescherte dabei den acht Mannschaften ein Mammutprogramm, da der Champion im Modus jeder gegen jeden ermittelt wurde.
"Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, und das Turnier wird im nächsten Jahr bestimmt wieder stattfinden", lautet das Fazit vom Olbernhauer Kreisliga-Schiedsrichter Heiko Jäkel, der kurioserweise beim Turnier des Bezirksverbandes noch das Trikot des Kreisverbandes "Mittleres Erzgebirge" trug. Diesmal trat er mit der SVO gegen seine Teamkollegen an.
Schon frühzeitig zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem späteren Sieger und dem Gastgeber ab, zumal beide Teams mit Benjamin Uhlig beziehungsweise Patrick Spartmann zwei starke Torjäger in ihren Reihen hatten. Das
22. Spiel brachte dann die Vorentscheidung, als die Auswahl des mittleren Erzgebirges 5:3 gegen Olbernhau gewann. Auch die Torjägerkanone war danach so gut wie vergeben. Uhlig hatte letztlich mit 14 Treffern die Nase vorn. Lange lag auch der ATSV Gebirge/Gelobtland auf Podestkurs, wurde aber von der Auswahl Flöha/Freiberg um Bezirksliga-Schiedsrichter Roberto Martin (bester Spieler) noch abgefangen. Der Torwart vom SV Lengefeld, Rolf Nösel, musste zwar 39-mal hinter sich greifen, aber der 69-Jährige und damit älteste Teilnehmer wurde zum besten Torhüter gewählt. (min)

Endstand: 1. "Mittleres Erzgebirge", 2. Olbernhau, 3. Flöha/Freiberg, 4. Gebirge/Gelobtland, 5. Westerzgebirge, 6. Mittweida, 7. Börnichen, 8. Lengefeld.
24.01.2009     FP Marienberg - Einfache Gerichte liebevoll kredenzt
Fußballer zaubern beim Promikochen in Olbernhau

Von Jan Görner

Olbernhau. Ein liebevoll kreiertes Dreigangmenü für echte Champions haben Michael Herklotz und André Lang von der Sportvereinigung Olbernhau (SVO) am Donnerstagabend ihren Gästen im Restaurant Moritz im Tivoli gezaubert. "Der Fußball ist rund wie die Welt", lautete das Thema. Auf den Tellern befanden sich eigentlich ganz gewöhnliche Zutaten - jedoch spektakulär zubereitet und mit Liebe zum Detail appetitlich angerichtet.
Sichtbar wurde das schon an der Vorspeise, der so genannten "Eiweiß-Bombe zum Muskelaufbau". Spiegel- oder Rührei kennt wohl jeder. Die beiden Sportler aber schraubten die Ansprüche an sich ein ganzes Stück höher und ließen die Eier gefühlvoll aus einer Tasse in das leicht gesalzene und mit einem Schuss Essig versehene heiße Wasser gleiten. Pochieren heißt der Fachbegriff. Das Ergebnis konnte sich sowohl sehen als auch schmecken lassen.
Im Hauptgang bewiesen Michael Herklotz und André Lang, dass eine Schweinshaxe auch ganz ohne Sauerkraut und Klöße auskommen kann. "Kraftpaket für ein Offensivspiel" nannten sie diese Spezialität auf Paprikagemüse. "Ich habe mich schon gewundert, dass auch viele Frauen diese Riesenportion verdrückt haben - es muss ihnen wohl geschmeckt haben", freute sich Michael Herklotz nach dem Verzehr des Hauptgerichts.
Auch das Dessert bewies Klasse. Nur wenige der Gäste am Donnerstagabend hatten vorher schon einmal frittiertes Mousse au Chocolat genossen - die beiden Kicker haben bewiesen, dass diese Nachspeise sowohl außergewöhnlich aussieht als auch schmeckt. Serviert wurde dieser "Pokal nach dem verdienten Sieg" mit Orangen - verfeinert mit Chili.
Zwischen den Gängen unterhielt Lutz Spartmann, Geschäftsführer der Sportvereinigung Olbernhau, die Gäste. Für den sicheren Sieg im Prominentenkochen regte er an - natürlich scherzhaft gemeint - einen Tausender aus der Vereinskasse zu opfern und so einigen Vereinsmitgliedern in den nächsten Wochen das Essen im Moritz zu finanzieren, um auf diese Weise an möglichst viele Punkte zu kommen. "Dann bleiben uns immer noch 2000 Euro", sagte Lutz Spartmann mit einem Lächeln. Wer das Promikochen gewinnt, entscheiden nämlich die Gäste des Moritz, die die jeweiligen Menüs testen und Punkte vergeben.
Sollte der Sportverein den kulinarischen Wettstreit für sich entscheiden, wird das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro in die Nachwuchsarbeit investiert. Der SVO trainiert sieben Nachwuchsmannschaften mit insgesamt etwa 120Kindern, die nicht nur aus Olbernhau, sondern auch aus Pfaffroda, Pockau und Deutschneudorf stammen.


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Michael Herklotz und André Lang (v.l.) mit den Schweinshaxen und den noch in Sirup eingelegten Orangen und Chilistreifen.Jan Görner
24.01.2009     FP Marienberg -
Krupkas Zukunft noch offen

Obwohl Wagner (FSV Krumhermersdorf) die ersten drei Ränge in der laufenden Bezirksliga-Saison bereits abgeschrieben hat, hält er die Verpflichtung neuer Spieler für einen wichtigen Schritt: "Wenn starke Akteure zu haben sind, sollte man immer zugreifen, zumal wir nächstes Jahr wieder ganz vorn mitspielen wollen. Außerdem spricht es ja für den Verein, dass die meisten der Jungs auf uns zugekommen sind."
Um den Konkurrenzkampf im Kader zu forcieren, würde Wagner auch gern auf René Krupka zurückgreifen. Doch die bereits als perfekt gemeldete Verpflichtung des Mittelfeldspielers, der Ende Dezember beim "Freie Presse"-Cup das FSV-Trikot trug, steht auf der Kippe. Lutz Spartmann, Geschäftsführer von Krupkas vorherigem Verein, SV Olbernhau, schildert die Situation wie folgt: "Wir gehen davon aus, dass René ab Sommer wieder für uns spielt. Ob er schon jetzt zu uns kommt, liegt allein in seiner Entscheidung."

Krupkas Zukunft könnte sich schon morgen entscheiden. Bei einem Einsatz für Krumhermersdorf stünde ein sofortiger Wechsel nicht mehr zur Debatte. Bei der SVO wird es auch keine anderen Verpflichtungen geben - bis auf die des neuen Trainers. "Mirko Schwoy kann sich im nächsten halben Jahr ohne jeden Druck einarbeiten. Bei den personellen Veränderungen im Sommer wird er sich dann mit einbringen", erklärt Spartmann.


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Beim Hallenturnier um den "Freie Presse"-Pokal trug René Krupka bereits das Trikot des FSV Krumhermersdorf. Womöglich kehrt er aber schon bald zur SV Olbernhau zurück. Matthias Leipnitz

Update:

In einem Testspiel besiegte Krumhermersdorf dank Robert Horns Tor Dittmannsdorf/Witzschdorf. Für den Sieger kamen die Neuzugänge Sebastian Köhler und René Krupka zum Einsatz. (anr)
12.01.2009     FP Marienberg - Lokalmatadoren bleiben blass
Fußball: Olbernhau verpasst Finalrunde

Von Matthias Leipnitz und Andreas Bauer


Olbernhau. Wie beim Turnier um den "Freie Presse"-Pokal sind die Olbernhauer Fußballer auch in der Zwischenrunde der Hallenbezirksmeisterschaft blass geblieben. Vor heimischer Kulisse wurde die SVO am Samstag nur Sechster unter acht Mannschaften und konnte damit nicht in den Kampf um die drei Finaltickets eingreifen. Auch Zschopau muss auf die Endrunde am kommenden Samstag in Annaberg verzichten. Motor belegte bei der gestrigen zweiten Zwischenrunde in Glauchau nur Rang 4.

Zusammenspiel mangelhaft

Die Olbernhauer mussten sich in ihrer Vorrundengruppe zweimal geschlagen geben - 1:3 gegen Werda und 2:4 gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal II. Der 6:2-Sieg gegen den maßlos enttäuschenden Bezirksligisten Lichtenberg reichte nur zum Neunmeterschießen um Platz 5, das die Gastgeber gegen Concordia Plauen 2:4 verloren. "Wenn wir in den ersten beiden Spielen so gespielt hätten wie gegen Lichtenberg, wäre mehr möglich gewesen", haderte Mannschaftsleiter Dirk Einert. Zwar musste Feldspieler Markus Erler den erkrankten Torhüter Danny Kraft zwischen den Pfosten vertreten. Laut Einert war jedoch in erster Linie das mangelnde Zusammenspiel in der Mannschaft für das Scheitern verantwortlich. Bernd Krauß, Geschäftsführer des Sächsischen Fußballverbandes, schätzte das spielerische Niveau generell als bescheiden ein: "In der Halle sollte es technische Leckerbissen geben, die sind aber weitgehend ausgeblieben."

Olbernhau: Erler, Fiebig (1), Richter, Bellmann, Rösch (2), Börner (1), Böttger (2), Müller (1), Lang (2).


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Gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal II konnte der Olbernhauer Ronny Böttger (r.) zwar abdrücken, aber der Torerfolg blieb ihm versagt. Am Ende verloren die Gastgeber diese Partie 2:4. Matthias Leipnitz
31.12.2008     FP Marienberg - Spannung pur von der ersten bis zur letzten Aktion
Fußball: Krumhermersdorf gewinnt "Freie Presse"-Pokal

Von Matthias Leipnitz

Olbernhau. Zum vierten Mal in Folge haben die Fußballer des FSV Krumhermersdorf am Samstag das Hallenturnier um den Pokal der "Freien Presse" gewonnen. Doch auf dem Olbernhauer Parkett war die Dominanz des einzigen Bezirksligisten, der in der Vorrunde sogar eine Niederlage gegen Marienberg (7.) kassierte, in den Duellen mit niederklassigen Gegnern nicht immer klar erkennbar.
Im Finale gegen Motor Zschopau rettete sich der Titelverteidiger erst 25 Sekunden vor Schluss dank Robert Horns Tor zum 2:2 ins Neunmeterschießen. Dort bewiesen die Krumhermersdorfer dann ihre Nervenstärke. Während aus ihren Reihen lediglich Rückkehrer Mario Schott verschoss, scheiterten auf der Gegenseite Kai Hamann und Dirk Viererbe für Motor. Zum Helden des Endspiels avancierte FSV-Torhüter Sandro Breitfeld, der in der regulären Spielzeit zum 1:1 ausgeglichen hatte und dann einen Neunmeter parierte.
So erlebten die knapp 300 Zuschauer - unter ihnen der ehemalige Oberliga-Kicker Hans Richter - Spannung von der ersten bis zur letzten Aktion. Schon in der Gruppenphase war es eng zugegangen, was auch am starken Auftreten der vermeintlichen Außenseiter lag. "Die drei Mannschaften aus der Kreisliga waren in meinen Augen eine Bereicherung", würdigte Turnierleiter Manfred Reithmeier die Leistungen von Deutschneudorf, Amtsberg und Marienberg II. Enttäuscht war Reithmeier dagegen von Dittmannsdorf/Witzschdorf, Großrückerswalde und Olbernhau.
Für Amtsberg reichte es in der zweiten Vorrundengruppe sogar zu Rang 1. Zschopau (2.) sicherte sich seinen Halbfinaleinzug erst im letzten Spiel gegen Marienberg II (1:1). Noch brisanter ging es in der anderen Staffel zu, in der bis zur letzten Runde vier Teams die Chance aufs Weiterkommen hatten. Krumhermersdorf buchte durch ein 3:0 gegen die punktlosen Großrückerswalder sein Ticket. Deutschneudorf verabschiedete sich durch ein 0:2 gegen Zöblitz-Pobershau aus dem Rennen, was wiederum die Aussichten des VfB wachsen ließ. Mirko Bilz brachte mit seinem 1:0-Siegtor im letzten Vorrundenspiel gegen Marienberg die Zöblitzer Fans zum Jubeln - und die Motor-Anhänger zum Verstummen. Obwohl der Marienberger André Stopp zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, blieb ihm und seinen Kollegen nur das Neunmeterschießen um Platz 7 (4:2 gegen Tirol). Doch auch im Zöblitzer Lager kehrte später Ernüchterung ein, denn der VfB verlor sowohl das Halbfinale gegen Zschopau (1:3) als auch das "kleine Finale" gegen Amtsberg (2:4).
Am lautstärksten in der Halle waren die zahlreichen Zschopauer Fans, die im Finale schon fest an den Turniersieg glaubten, bis Horn 25 Sekunden vor dem Ende zuschlug und Motor im Neunmeterschießen verlor. Beeindruckt von diesem packenden Schlussspurt war auch Hans Richter. Der 49-Jährige, der lange Jahre beim FC Karl-Marx-Stadt und bei Lok Leipzig sowie für die DDR-Auswahl spielte, war als ehemaliger Leichtathlet anlässlich des 55. Geburtstags der Olbernhauer Leichtathletik-Abteilung aus Hessen in seine Heimatstadt gekommen.


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Wurde als bester Spieler ausgezeichnet: André Stopp von Motor Marienberg. Matthias Leipnitz


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Dramatik im Finale: Der Ex-Krumhermersdorfer Dirk Ruttloff wirft sich als "fliegender" Zschopauer Torwart seinem ehemaligen FSV-Kollegen Danilo Fischer (grünes Trikot) entgegen. Am Ende durften Fischer und seine Krumhermersdorfer Mitspieler jubeln. Sie hatten im Neunmeterschießen die besseren Nerven. Links: Alexander Dörfler.


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Durfte wieder jubeln: der FSV Krumhermersdorf - von links: Mario Schott, Rene Krupka, Daniel Künzel, David Kutzke, Robert Horn, Kay Morgenstern, Danilo Fischer, Christian Pafel und Sandro Breitfeld (knieend).

Stimmen
Ralf Wagner (Trainer FSV Krumhermersdorf): Wir sahen anfangs schlecht aus, haben uns aber im Turnierverlauf gesteigert. Am Ende brauchten wir wieder etwas Glück. Gegen die Zschopauer, die mit "fliegendem" Torwart agierten, war es nicht einfach. Das Wichtigste war, dass alles fair zuging. Es kommt in erster Linie auf den Spaß an. Das Spiel in der Halle sollte nicht überbewertet werden, zumal wir in zwei Wochen mit der Rückrunden-Vorbereitung beginnen.

Dirk Ruttloff (Spieler Motor Zschopau): Es war eine schöne Sache, dass wir ausgerechnet im Finale auf meinen Ex-Klub getroffen sind. Wir hatten den FSV am Rande der Niederlage, aber am Ende fehlte uns das entscheidende Quäntchen Cleverness. Für mich war das Ergebnis besonders bitter, da meine persönliche Serie gerissen ist. Zuletzt hatte ich den "Freie Presse"-Pokal viermal in Folge gewonnen, einmal mit Zschopau und dreimal mit Krumhermersdorf.

Wolfgang Ahner (Trainer FV Amtsberg):Durch die tolle Kulisse und die Leistungsdichte war es ein schönes Turnier. Wir schossen schon nach 23 Sekunden unser erstes Tor und fanden dadurch schnell unser Selbstvertrauen und unseren Rhythmus. Eine Schrecksekunde gab es, als sich unser Kapitän Robert Gerhardt am Knie verletzte. Aber wir gehen davon aus, dass es keine Bänderverletzung ist. Er war mit einem Gegenspieler zusammengeprallt.

Wolfgang Neuse (Trainer Motor Marienberg II): Wir sind hier als krasser Außenseiter angetreten, konnten uns aber trotzdem vor der ersten Mannschaft unseres Vereins platzieren. Das Turnier war gutklassig, vor allem Amtsberg hat sich stark präsentiert.

Lutz Spartmann (Trainer SV Olbernhau): Wenn wir aus Spaß spielen, gelingt uns alles. Aber sobald wir unter Erfolgsdruck geraten, brechen wir zusammen. Die Mannschaft hat sich lustlos präsentiert. Das spielerische Niveau war insgesamt nicht hoch. Man merkt, dass das Hallentraining fehlt. Da können auch Mannschaften mit nur vier guten Spielern glänzen.

Detlef Schwirz (Co-Trainer Deutschneudorf): Obwohl wir in einer starken Vorrunden-Gruppe waren, haben wir mit dem Halbfinale geliebäugelt. Das wurde knapp verpasst, aber ich bin trotzdem zufrieden. Wenn wir in der Vorrunde das 3:0 gegen Großrückerswalde gehalten hätten (Endstand 3:2), wären wir weiter gewesen. (anr/le)

Staffel 1:
Deutschneudorf-Marienberg3:1
Großrückersw.-Zöblitz-Pob.0:2
Krumhermersdorf-Deutschneudorf2:2
Marienberg-Großrückersw.4:1
Zöblitz-Pob.-Krumhermersd.0:3
Großrückersw.-Deutschneudorf2:3
Marienberg-Krumhermersd.3:1
Deutschneudorf-Zöblitz-Pob.0:2
Krumhermersdorf-Großrückersw.3:0
Zöblitz-Pob.-Marienberg1:0


1.Zöblitz-Pobershau5:39
2.Krumhermersdorf9:57
3.Deutschneudorf8:77
4.Marienberg8:66
5.Großrückerswalde3:120


Staffel 2:
Amtsberg-Marienberg II4:0
Dittmannsd./W.-Zschopau0:1
Olbernhau-Amtsberg1:2
Marienberg II-Dittmannsd./W.2:1
Zschopau-Olbernhau2:2
Dittmannsd./W.-Amtsberg0:2
Marienberg II-Olbernhau1:1
Amtsberg-Zschopau1:2
Olbernhau-Dittmannsd./W.1:3
Zschopau-Marienberg II1:1


1.Amtsberg9:39
2.Zschopau6:48
3.Marienberg II4:75
4.Dittmannsdorf/W.4:63
5.Olbernhau5:82


Neunmeterschießen um Platz 9:
Großrückersw.-Olbernhau1:2


Neunmeterschießen um Platz 7:
Marienberg-Dittmannsd./W.4:2


Neunmeterschießen um Platz 5:
Deutschneudorf-Marienberg II5:6


Halbfinals:
Zöblitz-Pob.-Zschopau1:3
Krumhermersdorf-Amtsberg4:2


Spiel um Platz 3:
Zöblitz-Pob.-Amtsberg2:4


Finale:
Zschopau-Krumhermersdorf2:2, n. N. 4:6


Krumhermersdorf: Breitfeld (1), Fischer (1), Künzel, Pafel (3), Morgenstern, Krupka (3), Kutzke (2), Schott (2), Horn (3).

Zschopau: N. Messig, M. Schreiber, Schüler (1), Dörfler (1), D. Messig, Wal-czak (3), Hamann (2), Viererbe, E. Schreiber (1), Ruttloff (3).

Amtsberg: Ahner (1), Menzel (2), Friedrich (2), Meerstein, Gerhardt (1), Mendrala (5), Eppendorfer (4), Krämer.

Zöblitz-Pobershau: Schwarz, Schmidt, Böhnke, Görner, Börner, Krämer, Schönherr (3), Knabner (1), Fritzsch, Bilz (4).

Marienberg II: Trautmann, Stahr, Müller, Peters, Rudel (2), Schneider, Grandner, Schröter (1), Richter (1).

Deutschneudorf: Keller, Zenker, Pflugbeil, Kaulfuß, Braun (1), Hildebrand (3), Jackowski (3), Enzmann (1).

Marienberg: Meyer, Höfer (1), Glaß (1), Stopp (4), Kolditz (1), Fleischer, Fischer, Sternbeck (1), Schiller.

Dittmannsdorf/W.: Mehlhorn, H. Junkel, F. Hänel, M. Junkel (1), R. Hänel (1), Weber (1), Martin (1), Schmidt.

Olbernhau: Rößler, Rösch, Coordes, Herklotz, Richter, Fiebig (2), Erler (1), Wolf, Bellmann, Müller (2).

Großrückerswalde: Krause (1), Graupner, Neubert, Ehrig (1), C. Hilbert, M. Hilbert, Eusewig, Tost (1), B, Schuffenhauer, Nestler.
23.12.2008     FP Marienberg - Gornaus Verfolger in der Halle vorn
Fußball, Hallen-Meisterschaft des Kreisverbandes: Deutschneudorf gewinnt Finale 1:0 gegen Amtsberg

Von Andreas Bauer


Zschopau. Zumindest unterm Hallendach haben die Fußballer von Blau-Weiß Deutschneudorf und des FV Amtsberg am Thron von Germania Gornau gekratzt. Der souveräne Kreisliga-Spitzenreiter musste sich bei der Meisterschaftsendrunde des Kreisverbandes "Mittleres Erzgebirge" (Hasseröder Cup) durch eine 0:1-Niederlage im "kleinen Finale" gegen Marienberg II mit Rang 4 begnügen. Jubeln durften dagegen die Deutschneudorfer, die das Endspiel gegen Amtsberg 1:0 gewannen. Garanten für den Erfolg waren Torschützenkönig Uwe Hildebrand sowie Athip Enzmann, der von den Teilnehmern zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.

Weniger Tore, mehr Taktik

Das Ergebnis im Finale sowie die Tatsache, dass Hildebrand - er setzte sich gegen den ebenfalls dreimal erfolgreichen Robert Gerhardt (Amtsberg) erst im Neunmeterschießen durch - drei Treffer zur Torjägerkrone reichten, belegen die Torarmut in der Endrunde. Trotzdem wurden den reichlich 200 Zuschauern technisch sauberer Fußball mit wenigen Fouls und taktische Raffinesse geboten.
Vor allem die unterklassigen Teams versuchten, in den Vorrunden-Gruppen spielerische Defizite durch die Art ihrer Formation wettzumachen. Während dies den Gruppenletzten Olbernhau II und Witzschdorf wenig half, kassierten Börnichen und Heidersdorf jeweils nur zwei Gegentore. Allerdings gelangen ihren Angreifern auch nur zwei Treffer, so dass sie sich im Neunmeterschießen um Platz 5 wiedertrafen, das Börnichen 5:3 gewann.

Favorit wankt zeitig

Die Heidersdorfer brachten Gornau dennoch bereits in der Vorrunde ins Wanken. Schließlich entschied allein das bessere Torverhältnis zu Gunsten der Germanen. Nachdem Deutschneudorf mit etwas Glück gegen Heidersdorf (1:0) seinen dritten Sieg eingefahren hatte, buchte der Kreisliga-Spitzenreiter erst im letzten Spiel der Vorrunde durch ein 3:2 gegen Witzschdorf sein Ticket für die Runde der letzten vier. Ein Remis hätte nicht gereicht.
Damit behielt Turnierleiter Manfred Reithmeier mit seiner Prognose Recht. "Die vier Kreisligisten werden den Titel wohl unter sich ausmachen", hatte er im Vorfeld des Wettbewerbs erklärt. In den Halbfinalpartien boten sich die Teams Duelle auf Augenhöhe, so dass die Entscheidungen vom Neunmeterpunkt fallen mussten. Auch bei den Deutschneudorfern, die zuvor mitunter gezaubert hatten, regierte nun das Prinzip Vorsicht. Gegen Marienberg II bewiesen sie jedoch die besseren Nerven - genau wie Amtsberg gegen Gornau.

Ältester Spieler sichert Bronze

Im kleinen Finale sorgte ausgerechnet der älteste Spieler des Turniers für die Entscheidung. Nachdem der 44-jährige Roberto Stahr die Fans der Marienberger Reserve zum Jubeln gebracht hatte, fand Gornau nicht die passende Antwort. Trotz einiger Chancen war der Mannschaft das Fehlen von Angreifer Stephan Pröger anzumerken, der im Vorjahr mit sieben Treffern noch Torschützenkönig geworden war.
Auch im letzten Spiel des Tages hakte es auf beiden Seiten in der Offensive. Die überlegenen Amtsberger erspielten sich mehrere Gelegenheiten, konnten diese jedoch nicht verwerten. Ansehnliche Kombinationen fanden keinen gelungenen Abschluss. Doch auch Deutschneudorfs Angriffe blieben ohne Erfolg, bis Kay Kaulfuß nach einer Ecke aus zehn Metern abzog. Nach Marco Roscher, der auf Grund einer Platzwunde im Krankenhaus genäht werden musste, verlor der FVA so auch das Finale.


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Der Deutschneudorfer Uwe Hildebrand (Mitte) erzielt mit dem 4:0 gegen den SV Witzschdorf eines seiner drei Tore. Ladislav Sterban (links) und Torhüter Markus Enzmann sind chancenlos. Jan Görner
16.12.2008     FP Marienberg - Außenseiter mischen kräftig mit
Fußball, Hallenmeisterschaft: Vier Vertreter aus der 1. Kreisklasse qualifizieren sich für Endrunde


Zschopau/Olbernhau. In der Vorrundenphase der Hallenmeisterschaft des Fußball-Kreisverbandes "Mittleres Erzgebirge" haben die Außenseiter für Furore gesorgt. So schaffte in jeder der vier Gruppen ein Vertreter der 1. Kreisklasse den Sprung ins Finale. Neben Gornau, Deutschneudorf, Marienberg II und Amtsberg qualifizierten sich Börnichen, Heidersdorf, Witzschdorf und Olbernhau II. "So viele Teams aus der 1. Kreisklasse hatten wir noch nie bei der Endrunde", erklärte Cheforganisator Manfred Reithmeier.

Titelverteidiger geschlagen

Die Vergleiche in der Vorrundengruppe I begannen am Freitag in Zschopau mit einem Paukenschlag. Schließlich besiegte der als Außenseiter ins Rennen gegangene SV Börnichen zum Auftakt Titelverteidiger Falkenbach 1:0. Die weiteren Spiele bewiesen, dass es sich dabei um keine Eintagsfliege handelte. Beflügelt durch seinen Erfolg, agierte der 1.-Kreisklasse-Vertreter in den weiteren Partien zunehmend offensiver und wurde durch seinen Sieg gegen Gornau sogar Gruppensieger. Für die Germanen war dies der einzige Ausrutscher. Sie stellten im vorletzten Spiel mit einem 5:1-Sieg gegen Dittmannsdorf/Witzschdorf II die Weichen auf Weiterkommen.

VfB-Reserve ohne Sieg

Das zweite Turnier am Freitag hatte mit Heidersdorf ebenfalls einen überraschenden Sieger zu bieten. Turnierleiter Peter Heinrich, der trotz einer verhängten Zeitstrafe die Fairness der Mannschaften lobte, hob hervor, dass sich der SVH frühzeitig seine Fahrkarte zum Finale sicherte. In fünf Partien kassierte der vermeintliche Außenseiter gerade einmal zwei Gegentore. Um den zweiten Platz gab es praktisch ein Endspiel. In der abschließenden Partie des Abends hätte Lengefeld nur ein Sieg gegen Marienberg II geholfen. Die Motor-Reserve gewann jedoch 3:1. Ohne jeden Sieg blieb Zöblitz-Pobershau II, das an die Leistung unter freiem Himmel anknüpfte. Sogar gegen Lauterbach zog das Kreisliga-Schlusslicht den Kürzeren.

Amtsberg behält die Nerven

Ausgeglichen ging es am Samstag in der Vorrunden-Gruppe III zu. Bis auf Scharfenstein/Großolbersdorf hielten sich alle Mannschaften lange Zeit ihre Chance aufs Weiterkommen offen. Für die Überraschung sorgten die Witzschdorfer, die letztlich als Gruppenzweiter ihre Qualifikation sicherstellten. Ihre einzige Niederlage hatten sie gegen Grünhainichen kassiert, das später patzte. So lag am Ende noch große Spannung in dem Vergleich zwischen Amtsberg und Krumhermersdorf II. Der FVA wurde als Kreisliga-Zweiter mit 4:2 seiner Favoritenrollte gerecht. Trotz der sechs Treffer in diesem Vergleich zeigte sich Turnierleiter Manfred Reithmeier wenig begeistert von der Qualität der beiden Vorrunden-Turnier in Zschopau: "Gegenüber den vergangenen Jahren hat die Qualität des Spiels nachgelassen. Einigen Kreisligisten war anzumerken, dass sie nicht mit voller Kapelle angetreten waren."

Vom Niveau enttäuscht

Auch in Olbernhau übte Turnierleiter Steffen Brückner nach dem vierten Vorrunden-Turnier Kritik: "Das spielerische Niveau geht immer weiter zurück und damit auch die Zuschauerzahlen." Er bedauerte zudem, dass Kenny Mehner vom SV 90 Pfaffroda mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Deutschneudorf habe zwar gegen Olbernhau II glücklich 1:0 gewonnen. Die Blau-Weißen seien dennoch verdient Turniersieger geworden. Unter den Erwartungen sei dagegen Pockau geblieben. Routinier Timo Uhlig vom Vorjahresfinalisten ärgerte sich vor allem über das 1:3 gegen Olbernhau II: "Das 0:1 ging auf meine Kappe." Die SVO-Reserve behielt auch gegen Pfaffroda mit 2:1 die Oberhand und sicherte sich damit den letzten Startplatz für das Finale am Samstag in Zschopau. (anr/le)