24.04.2006     FP MEK - 3 Punkte gegen Tirol
SV Olbernhau gegen Tirol Dittmannsdorf/Witzschdorf 2:0.

Nicht unverdient kam der Gastgeber zu drei Punkten, die vor allem für die Moral der Elf gut sind. Trainer Wolfgang Neuse bilanzierte eine Steigerung gegenüber dem Treffen mit Drebach. Allerdings bekamen die 250 Fans in den ersten 25 Minuten wenig Sehenswertes präsentiert. Nach einer Eingabe von Rene Krupka (14.) stand der Gastgeber zum ersten Mal gefährlich vor dem Gästetor. Auf der anderen Seite gab ein guter Daniel Rößler im Olbernhauer Tor nach einem Ballverlust in der Abwehr alles, um ein Tor zu verhindern. Nach guten Möglichkeit für Patrick Kolditz (35.) und René Krupka (36.) traf noch vor der Pause André Lang zum 1:0 (40.). Wenig später sah ein Tiroler wegen Foulspiels die rote Karte. Mit gutem Kombinationsfußball eröffneten die Olbernhauer die zweite Hälfte. Norman Heyn (65.), Oliver Matz (70./75.) und Lang scheiterten. Erst Stefan Müller erlöste die Fans mit dem 2:0 (85.).Hier sollte ein Bild erscheinen
Die SV Olbernhau setzte sich gestern im Bezirksklassederby gegen Tirol Dittmannsdorf/Witzschdorf mit 2:0 durch. René Krupka (links) verfehlte mit einem Kopfball kurz vor der Pause das Gästetor.

SVO: Rößler, Rösch, Börner, Kreher, Heyn, M. Müller, Krupka, Lang, St. Müller(85. Bellmann), Lange, Kolditz (65. Matz).
03.04.2006     FP MEK - SV Olbernhau landet nach Fleißarbeit ersehnten Arbeitssieg
SV Olbernhau gegen SV Niederwiesa 3:2.

Nur zwei Spiele in vier Monaten - die Olbernhauer Partie wirkte erwartet schwer. Die Gäste erwiesen sich zudem als spielstarke Gegner. Umso wertvoller sind die in zäher Fleißarbeit erkämpften drei Punkte. Zwar waren die Olbernhauer früh durch Sandro Herklotz 1:0 (7.) in Führung gegangen, aber dem Gegner wurde in der Folge zuviel Raum gelassen. Nach einem Lattenschuss für Niederwiesa (15.) kamen die Gäste bei halbherziger Abwehr so zum 1:1 (27.). Stefan Müller erhöhte zwar nach sehenswerter Einzelleistung auf 2:1 (31.), aber Patrick Kolditz ließ wenig später die Riesenmöglichkeit zum Nachlegen aus. Eine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft führte zum 2:2 (55.). Wieder in Einzelleistung markierte René Krupka das 3:2 (75.) und spielte dabei den Tormann noch aus. Stefan Müller ließ die Möglichkeit zum 4:2 ungenutzt, doch mit Glück und Geschick wurde der Sieg über die Zeit gerettet.

SV Olbernhau: Rößler, Rösch, Lang, Bellmann (65. Illgen), Börner, Krupka, Heyn, M. Müller (70. Lange), Kolditz, St. Müller, Herklotz (88. Fritzsche).
01.04.2006     FP MEK - Nachsitzen für Olbernhauer ein Kraftakt
Fußball: SV Olbernhau muss sechs Spiele nachholen - Doppelprogramm zu Ostern und Pfingsten - In zweieinhalb Monaten 15 Spiele geplant


Von: Barbara Stöhr

Der lange und schneereiche Winter wird für die Fußballer der SV Olbernhau noch lange Nachwehen haben. Keiner hat so viele Spielausfälle wie die Olbernhauer Bezirksklasse-Mannschaft, die bis zum Saisonende sechs Pflichtspiele nachholen muss. Wie es dazu kam und wie die Aufholjagd aussehen soll ...

Olbernhau. Das erste Spiel der SVO zu Hause fiel bereits am 11. Dezember 2005 gegen den VfB Annaberg aus, das zweite zum geplanten Frühjahrsstart am 19. Februar gegen den FV Drebach - der Fußball-Bezirksverband setzte den 18. Spieltag komplett ab - und das dritte Heimspiel gegen den SSV Brand-Erbisdorf am 12. März. Aufgrund der Schneemassen, die zu keiner Zeit geräumt wurden, waren die Olbernhauer Plätze unbespielbar. Den Einsatz von Technik lehnte die Stadt für den Platz an der Blumenauer Straße ab, um erstens den Rasen zu schonen und zweitens Geld zu sparen. Hinzu kommen die abgesagten Auswärtsspiele gegen den BSV Gelenau am 27. November, gegen den Hainichener FV am 4. Dezember und gegen den SV Lichtenberg am 19. März. "Wir wissen, dass uns nachgesagt wird, wir würden trixen und hätten uns nicht bemüht, um spielen zu können", so der Trainer Wolfgang Neuse offen zu den Vorwürfen hinter vorgehaltener Hand. "Kein Verein kann ein Spiel absagen oder ausfallen lassen, und bei allen drei Heimspielen entschied vormittags die Platzkommission, dass der bzw. die Plätze unbespielbar waren. Es ging einfach nicht", so Neuse. Auch die Kreisverwaltung gab als Eigentümer das O. k. zur Nutzung des Platzes am Sportkomplex, doch ohne Beräumung war auch der in besagtem Zeitraum nicht nutzbar. Das bestätigt auch der Platzkommissionsbeauftragte Karl-Heinz Schlieder. "Entweder lag der Schnee bis zu 80 Zentimeter hoch, oder Eis und Wasser, zum Beispiel auf dem Platz in Blumenau, sorgten für Unbespielbarkeit. Die Tor-Mindesthöhe muss 2,44 Meter sein, in Olbernhau waren es nicht mal zwei Meter". Nachdem die Olbernhauer zu Hause kein Glück hatten, kam auswärts noch Pech hinzu. Die Auswärtsspiele in Lichtenberg und Hainichen wurden erst abgesagt, als die Olbernhauer schon angereist waren. "Das hätte man sich sparen können, unnötige Kosten, zusätzlicher Frust", schimpft Neuse. Da auch in anderen Orten strenger Winter herrschte, so zum Beispiel in Deutschneudorf (18 Spiele absolviert) und dort weniger Spiele ausgefallen sind, muss sich die SVO die Frage gefallen lassen, ob sie alles unternommen hat, beispielsweise einen Ausweichplatz zu finden. "Wir haben auch versucht in Pockau zu spielen. Am 12. März vormittags sollte das Spiel gegen Brand-Erbisdorf nachgeholt werden. Doch aufgrund eines Schneesturms fiel auch diese Partie dem Winter zum Opfer", rechtfertigt sich Neuse. Außerdem wünscht sich der SVOTrainer, dass die Spielzeit bis Ende Juni verlängert wird (ausgenommen in diesem Jahr durch die Weltmeisterschaft), und dadurch die Spiele im Frühjahr nicht schon Mitte Februar im tiefsten Winter beginnen. Um einen Ausweichplatz müssen sich die Vereine selbst bemühen, bestätigt auf Anfrage der Staffelleiter Joachim Thaute aus Aue. In seiner langjährigen Tätigkeit habe er es bisher noch nicht erlebt, dass eine Mannschaft so viele Spielausfälle hatte wie die SV Olbernhau jetzt. Ob die Bemühungen der Olbernhauer, einen Ausweich zu finden, ausreichend waren, darüber "möchte ich nicht urteilen, da bin ich einfach zu weit weg, um mir ein Urteil erlauben zu können. Bezüglich einer Änderung der Spielzeit sind mir persönlich keine Anträge oder Wünsche, die an den Verbandstag zu richten sind, bekannt", so Thaute. Das Nachholprogramm der Olbernhauer wird richtig deftig, denn in zweieinhalb Monaten sind mit dem laufenden Programm 15 Pflichtspiele zu absolvieren. Ostersonnabend soll die SVO in Gelenau, Ostermontag zu Hause gegen Drebach, am 1. Mai in Hainichen und am Himmelfahrtstag vormittags gegen Brand-Erbisdorf spielen. Auch zu Pfingsten wartet am Samstag in Lichtenberg und am Montag zu Hause gegen Annaberg ein Doppelprogramm. "Das wird schon hart, nicht immer werden alle da sein, und ich muss das Training dann reduzieren, damit sich die Spieler erholen können. Aber da müssen wir jetzt durch", so Neuse.Hier sollte ein Bild erscheinen
Einen steilen Weg haben die Olbernhauer Fußballer bis zum Saisonende noch vor sich, um sechs Pflichtspiele nachzuholen. Passend dazu gab es am Mittwoch Bergsprinttraining am Klixberg bei strömendem Regen, der mit ein paar Schneegraupeln gemischt war. Im Bild: Norman Heym (links) und Patrick Colditz. Foto: Torsten Schilling
07.03.2006     FP MEK - SV Mittweida gegen SV Olbernhau 5:3 (0:2)
Zwei grundverschiedene Halbzeiten bilanzierte Olbernhaus Trainer Wolfgang Neuse. In allen Belangen überlegen präsentierten sich die Gäste in den ersten 45 Minuten. Nach einer Vorlage erzielte Stefan Müller das 1:0 (20.) und Rene Krupka aus halbrechter Position das 2:0 (30.). Stefan Müller ließ eine Riesenmöglichkeit ungenutzt. Müller traf zu Beginn der 2. Spielhälfte nur den Pfosten (55.). Danach verloren die Olbernhauer jegliches Konzept. Unter Mithilfe der SV-Abwehr fielen per Kopfball die Tore zum 4:2 (58./65./70./74.) und schließlich auch noch das 5:2 (80.) für Mittweida. Paul Lange gelang mit dem 3:5 (90.) nur noch Ergebniskosmetik. (LE)
15.11.2005     FP FG - Aufsteiger Zug lässt erneut die Halde beben
Zug schlägt Olbernhau mit 3:1

Freiberg/Zug. Die Fußballer des Zuger SV setzen ihren Höhenflug in der Bezirksklasse fort. Mit 3:1 (1:1) besiegte der Aufsteiger am Sonntag den Staffelfavoriten SV Olbernhau und rückte wieder auf Rang 4 der Tabelle (23 Punkte) vor. Gegen den Aufstiegskandidaten verdienten sich die Zuger die drei Punkte mit ihrem Kampfgeist und wahrten zugleich ihren Heimnimbus. Für den gesperrten Renkewitz rückte Routinier Kloppe in die zentrale Abwehr. Teichert und Queck mussten verletzt passen, dafür feierten Drotziger und Schönherr beim Aufsteiger ein erfolgreiches Comeback an der "Halde". Nach vier Minuten rettete der Pfosten für die Zuger. Nun waren die Gastgeber aber aufgewacht. Einen Schuss von Rüger konnte der SVO-Keeper noch abwehren, aber im Nachsetzen jagte Rehwagen das Leder volley ins Eck - ein echter Sonntagsschuss. Die Gäste erhöhten jetzt das Tempo. Einmal konnte Zehrfeld retten, kurz vor der Pause musste er aber den Ball aus dem Netz holen. Nach Wiederbeginn bewahrte der Zuger Torwart sein Team vor einem Rückstand. Danach waren die Gastgeber aber wieder munter und steigerten sich zu einer furiosen 2.Halbzeit. Die Gäste kamen kam noch aus ihrer Hälfte heraus, während Zug Chancen im Minutentakt hatte. Korbs Kopfball wurde noch von der Linie geschlagen, doch Kapitän Birch-Hirschfeld schoss zum 2:1 ein. Kurz vor Schluss wurde der starke Wolle im Strafraum von den Beinen geholt. Rehwagen traf vom "Punkt" zum verdienten 3:1-Endstand. "Wir haben heute vor allem unbedingten Siegeswillen gezeigt", freute sich Zugs Trainer Sven Seifert. (KRE)
14.11.2005     FP MEK - Zuger SV gegen SV Olbernhau 3:1
Zuger SV gegen SV Olbernhau 3:1.
Ich bin total sauer", schimpfte der Olbernhauer Trainer Wolfgang Neuse noch 90 Minuten nach dem Abpfiff. 70Minuten lang habe seine Elf dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt, um am Ende doch zu verlieren. Olbernhau war gewarnt. Zug hat zuhause noch nicht verloren. Doch von vorn. Nach Chancen für Rene Krupka und Stefan Müller fiel nach einer Unsicherheit in der Olbernhauer Hintermannschaft die Führung der Platzherren (20.). Stefan Müller glich noch vor der Pause zum 1:1 (43.) aus. Olbernhau spielte auch nach der Pause offensiven Fußball. Kolditz und Krupka scheiterten - und plötzlich war der Spielfaden weg. Die Zuger überzeugten durch Kampfgeist und Laufarbeit. Und sie nutzten ihre wenigen Möglichkeiten optimal, wie das 2:1 zeigte, dass erneut auf die Kappe der Olbernhauer Hintermannschaft ging (72.). Ein Foulelfmeter brachte in der 82. Minute auch noch das 3:1 für Zug. 150 mitgereiste Olbernhauer Fan waren total enttäuscht.

SV Olbernhau: Fischer, Rösch, Kreher, Börner, Bellmann, Krupka, Hildebrand (39.Herklotz), Heyn, M. Müller (85. Richter), Kolditz, St, Müller.
07.11.2005     FP MEK - SV Olbernhau gegen SV Langenau 4:1
SV Olbernhau gegen SV Langenau 4:1.
Die SVO begann zu defensiv und ließ dem Gegner dadurch zuviel Raum. Nach der ersten gefährlichen Aktion über Patrick Kolditz und Stefan Müller (4.), fiel als langer, hoher Ball, den Tormann Torsten Fischer sträflich unterschätzte, das 0:1 (7.). Der Weckruf wirkte. Müller, Kolditz und René Krupka, aber auch Norman Heyn und auf links ein starker Mario Müller hatten hochkarätige Chancen. Ein Eingabe verwertet Krupka (17.) zum Ausgleich und kurz danach gelingt Kolditz per Kopfball die 2:1-Führung. Schwungvoll kam die SVO aus der Kabine und wollte noch mehr. Eine der vielen Chancen nutzte erneut Krupka mit einem Ball an den langen Innenpfosten (51.) zum 3:1. Nach seiner Vorarbeit war nochmals Kolditz aus Nahdistanz (55.) zum 4:1 erfolgreich.

SV Olbernhau: Fischer, Rösch, Börner, Kreher, Heyn, M. Müller, Bellmann, St. Müller, Hildebrand (69. Richter), Kolditz.
03.11.2005     FP MEK - SV Börnichen gegen SV Olbernhau II 4:4
SV Börnichen gegen SV Olbernhau II 4:4 (1:1).

Zuerst traf Brückner (2.) mit einem Freistoß für die Olbernhauer, danach glich Schubert (19.) wieder aus. Gottwald (67.) erzielte nach einem Konter das 2:1 und nach roter Karte für Gierschner (69.) verwandelte Herklotz den Strafstoß. In einem offenen Schlagabtausch brachte Drechsel (78./82.) die Olbernhauer zweimal in Führung, doch Nitschke (80./85.) glich jedes Mal wieder aus und sicherte einen wichtigen Punktgewinn.
01.11.2005     FP MEK - SV Großrückerswalde 49 - SVO I 0:0
SV 49 Großrückerswalde gegen SV Olbernhau 0:0.

Vor 250 Zuschauern teilten sich beide Mannschaften nach einem fairen Spiel verdient die Punkte. Nach einem druckvollen Start der Gastgeber hatte Andre Feig schon nach 120 Sekunden aus 20 Meter die Latte des Olbernhauer Gehäuses getroffen. Die Gäste kamen dagegen ihrerseits in den ersten 25 Minuten kaum zu echten Torszenen. Als der Ex-Olbernhauer Stefan Ehrt das 1:0 markierte (14.), entschied der Unparteiische unter dem Protest der Großrückerswalder Fans auf Abseits. In der zweiten Hälfte nahmen die Gäste nach einem Freistoß per Kopf Maß, doch der aus Abseitsposition abgedrückte Ball flog über die Latte. Gleich zwei gute Torchancen hatten die Großrückerswalder in der 57. Minute. Erst wurde ein Ball von Ehrt zur Ecke abgewehrt, dann konnte Olbernhaus Schlussmann mit dem Fuß Ärgeres verhindern. In der Schlussphase der Partie warteten die Gastgeber mit einigen Unsicherheiten auf, die jedoch die Gäste nicht nutzen konnten. Olbernhaus Trainer Wolfgang Neuse war nach der Partie mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, nicht aber mit der von beiden Mannschaften gebotenen Leistung. Tragisch sei, dass seine Männer kurz vor Spielende zwei Riesenmöglichkeiten zum Torerfolg nicht genutzt hätten, so etwa Stefan Müller.

Großrückerswalde: Hunger, Leibiger, Nestler, A. Schuffenhauer, Bergelt, Lehmann (58. B. Schuffenhauer), Feig, M.Schreiter, Eusewig, Hillig, Ehrt.
Olbernhau: Fischer, Rösch, Börner, Kreher, Heyn, Bellmann, Krupka, Lange (74.Richter), Matz, Schaller (58. Spartmann), St. Müller.
24.10.2005     FP MEK - Über 1000 Fans, rassiges Spiel und viele Tore
SV Olbernhau gegen Blau-Weiß Deutschneudorf 3:3.






Schnell, rassig, fair - das Derby in Olbernhau wurde allen gewünschten Kriterien gerecht. Vor einer Rekordkulisse von 1037 zahlenden Zuschauern lieferten sich beide ein starkes Spiel. Auch Deutschneudorfs Bürgermeister Heinz-Peter Haustein war unter den Gästen, sein Olbernhauer Amtskollege Steffen Laub sagte aus dienstlichen Gründen ab, wünschte der SVO aber viel Erfolg.

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Leider verletzte sich der Olbernhauer Mittelfeldregisseur Uwe Hildebrand zeitig und musste vom Platz. Diese Lücke konnte nicht wirklich gestopft werden. Nach einigen guten Torraumszenen auf beiden Seiten gingen die respektlos aufspielenden Gäste nach guter Kombination durch den langen Jan Jankovic 1:0 (29.) in Führung. Der Wiederanpfiff war kaum verklungen, als Patrick Kolditz einen Olbernhauer Angriff mit dem 1:1 (30.) abschloss. In der Folge setzte sich erneut der schwer zu kontrollierende Jankovic (37.) sowie Ondrej Prokop (43.) mit den Toren zum 1:3-Pausenstand erfolgreich in Szene. Fast mit dem Abpfiff hatte Uwe Morgenstern das 1:4 auf dem Fuß, aber er "zauberte" etwas zu lange. Die Gastgeber ließen nun keinen Zweifel daran, dass Blatt noch wenden zu wollen. Doch die Gäste bleiben torgefährlich. Als der eingewechselte Oliver Matz aus 17 Metern straff abzog, konnte der Gäste-Tormann André Klemm bei seiner Flugparade den Ball zwar noch streicheln, das 2:3 (55.) aber nicht verhindern. Für Nachtreten sah wenig später Bruno Malkus (65.) die rote Karte. Nach einem Foul am Olbernhauer Mario Müller zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt und Matz bewies beim 3:3 (80.) Nervenstärke. Zwar sah nach einem Foul der schon verwarnte Jankovic die Ampelkarte (88.), jedoch stehen die zwei Deutschneudorfer Platzverweise nicht für ein zu hartes Spiel.

von Matthias Leipnitz


SV Olbernhau: Fischer, Illgen, Börner, Richter, Heyn, M. Müller, Krupka, Kolditz, Schaller (46. Rösch), Hildebrand (8. Matz), St. Müller.

SV Deutschneudorf: Klemm, Braun, Pflugbeil, Lüpfert, Sternicka (74. Kranke), Prokop, Morgenstern, Lehmann, Enzmann (57. Göhler.), Jankovic, Malkus.