15.02.2010     FP Marienberg - Spielgemeinschaft von Marienberg und Lengefeld am besten platziert
Fußball, Bezirksklasse, C-Junioren: Kicker aus dem mittleren Erzgebirge ziehen überwiegend positives Zwischenfazit - Bedauern über Auflösung der Bezirksklasse

13 Nachwuchs-Fußballteams der Region kämpfen auf Bezirksebene um Punkte. "Freie Presse" zieht zur Winterpause eine Zwischenbilanz. Teil 3:
C-Junioren-Bezirksklasse (2).

Von Mirko Neubert und
Olaf Wirth


Zschopau. Zwölf Derbys stehen in dieser Saison auf dem Spielplan der C-Junioren-Bezirksklasse, Staffel 2. Der Kreisverband Fußball "Mittleres Erzgebirge" ist mit vier Spielgemeinschaften in dieser Spielklasse der Jahrgänge 1995 und 1996 vertreten.
Bestplatziertes Team aus der Region ist momentan die Spielgemeinschaft FSV Motor Marienberg/SV Lengefeld auf Platz 4. "Ich bin mit den Leistungen meiner Jungs zufrieden, aber das ständige Auffüllen unserer B-Junioren-Mannschaft hat uns doch einige Punkte gekostet", glaubt Trainer Karsten Gläser, der gemeinsam mit Mario Schott die Fußballer in der ehemaligen Kreisstadt betreut und bisher 21 Punkte sammeln konnte.
Nur einen Punkt weniger haben die Kicker aus Großrückerswalde und Wolkenstein auf der Habenseite. "Wir haben eine gute Mannschaft beisammen", lobt Trainer Hartwig Grämer besonders die gute Trainingsbeteiligung. Diese sei ein Garant für die guten Ergebnisse, wenngleich gegen die Spitzenmannschaften auch etwas das Glück fehlte. Gemeinsam mit Co-Trainer Michael Kaden will Grämer mindestens die jetzige Platzierung (Platz 5) am Saisonende erreichen. "Schade, dass die Bezirksklasse aufgelöst wird. Wir hätten nach dem Aufstieg nicht gedacht, dass wir mit unserem 13-Mann-Kader so gut mithalten können", sagt Trainer Steffen Löser von der Spielgemeinschaft SV Olbernhau/FSV Pockau. Er und Assistent Roy Setzkorn sind optimistisch, das Saisonziel, ein einstelliger Tabellenplatz, zu schaffen.
Erst einen Sieg konnte Wolfgang Sporreiter mit seinen Schützlingen vom SV Witzschdorf und dem Grünhainichener BC Blau-Weiß bejubeln. "Die Personaldecke ist einfach zu dünn und die D-Junioren-Spieler haben körperliche Nachteile", so Sporreiter, der dennoch die Flinte nicht ins Korn werfen möchte.
Auch bei den C-Junioren wird am Saisonende die Bezirksklasse aufgelöst. Der Staffelsieger und der Gewinner der Relegation (Platz 2) haben allerdings das Recht, in die neue viergleisige Bezirksliga des Landesverbandes aufzusteigen.


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Eine Szene aus der jüngsten Begegnung der Spielgemeinschaften Marienberg/Lengefeld und Olbernhau/Pockau beim Hallenturnier in der Bergstadt: Olbernhaus Jens Dietrich (links) trifft auf Marienbergs Nico Schubert. Kristian Hahn
03.02.2010     FP Marienberg - Umstellung auf das Großfeld gelungen
Fußball: D-Junioren der Spielgemeinschaft SV Olbernhau überwintern im Mittelfeld der Bezirksklasse

13 Nachwuchs-Fußballteams der Region kämpfen auf Bezirksebene um Punkte. "Freie Presse" zieht zur Winterpause eine Zwischenbilanz. Teil 2:
D-Junioren-Bezirksklasse (2).

Olbernhau. Wie bei den E-Junioren (FV Krokusblüte Drebach) nimmt auch bei den D-Junioren nur eine Mannschaft des Kreisverbandes "Mittleres Erzgebirge" am Spielbetrieb der Bezirksklasse teil. Die Spielgemeinschaft SV Olbernhau/FSV Pockau geht in der Staffel 2 auf Punkte- und Torejagd.
Nach ihrem Aufstieg sind die Schützlinge der Trainer Jens Lissel und Jörg Döhnert seit Sommer nicht mehr auf dem Klein-, sondern dem Großfeld gefordert. "Wir haben genügend Spieler und können daher vielen eine Einsatzchance einräumen", sieht Lissel diese Umstellung positiv. Der Saisonauftakt beim jetzigen Spitzenreiter Mittweida ging gründlich daneben (0:4), aber nur sieben Tage später feierten die Fußballer aus Olbernhau und Pockau ihr erstes Erfolgserlebnis: 4:0 gegen Fortuna Chemnitz. Vier weitere Siege folgten bis zur Winterpause, sodass die Spielgemeinschaft als Siebenter ins neue Jahr geht.
Die aktuelle Platzierung soll bis zum Saisonende verteidigt werden. Dafür müssen die Spieler der Jahrgänge 1997 und 1998 noch neunmal zeitig aufstehen. "Unsere Spiele beginnen samstags 9.15 Uhr. Da merkt man schon, dass bei einigen Spielern erst nach der Halbzeit die Lebensgeister erwachen", schmunzelt Lissel. Ob er mit seiner Elf auch im neuen Spieljahr zeitig aufstehen muss, bleibt abzuwarten, denn im Sommer wird die Bezirksklasse aufgelöst. Eine Qualifikation für die neue viergleisige Kleinfeld-Bezirksliga des Landesverbandes (Plätze 1 und 2 der Bezirksklasse) sieht Lissel als Utopie.


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28.01.2010     2. vereinseigenes Hallenturnier der SVO
Am 27.02.10 findet das 2. vereinseigene Hallenturnier der SVO in der Sporthalle Thomas Mann Straße statt. Gespielt wird in der Zeit von 8 bis 14 Uhr.
Wir bitten um zahlreiches Erscheinen aller Spielern. Es wird wie bei der Erstauflage in gemischten Mannschaften gespielt werden.
19.01.2010     FP Marienberg - Olbernhau Kicker gewinnen Pokal
Die Fußballer der SV Olbernhau haben das vom FSV Pockau ausgerichtete Turnier
um den Pokal des Architekturbüros Krellner (AIK-Cup) gewonnen.
Beim Wettbewerb der Frauen hatte sich zuvor der SV Großhartmannsdorf durchgesetzt. Bei den B-Junioren bestieg
die Spielgemeinschaft Deutschneudorf das oberste Podest. Der Sieg bei den C-Junioren ging dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Marienberg an
den SV Großrückerswalde. (le)
19.01.2010     FP Marienberg - Olbernhau Kicker gewinnen Pokal
Die Fußballer der SV Olbernhau haben das vom FSV Pockau ausgerichtete Turnier
um den Pokal des Architekturbüros Krellner (AIK-Cup) gewonnen.
Beim Wettbewerb der Frauen hatte sich zuvor der SV Großhartmannsdorf durchgesetzt. Bei den B-Junioren bestieg die Spielgemeinschaft Deutschneudorf das oberste Podest. Der Sieg bei den C-Junioren ging dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Marienberg an
den SV Großrückerswalde. (le)
16.01.2010     FP Marienberg - FSV Pockau trägt Hallenturnier aus
Zum zwölften Mal richten die Fußballer des FSV Pockau heute das Hallenturnier um den Pokal des Architekturbüros Krellner (AIK-Cup) aus. Im Olbernhauer Sportkomplex treten ab 17.30 Uhr neben den Gastgebern die SV Olbernhau, Pokalverteidiger Motor Marienberg, VfB Zöblitz-Pobershau, der SV Lengefeld sowie der SV Borgsdorf aus Brandenburg an, zu dem seit dem Hochwasser von 2002 gute Kontakte bestehen. Ab 9 Uhr steht zudem ein Turnier der C-Junioren, ab 12 Uhr ein Turnier der B-Junioren und ab
14 Uhr ein Turnier der Frauen auf dem Programm. (le)
11.01.2010     FP Marienberg - Zschopauer "Reserve" beherrscht die Konkurrenz
Fußball, Hallen-Bezirksmeisterschaft: Motor gewinnt Vorrunde in Olbernhau vor Gastgeber - Turnier auf mäßigem Niveau

Von Andreas Bauer

Olbernhau. "Das Niveau war schon mal höher", meinte Turnierleiter Uwe Schönherr nach dem Vorrundenturnier der Fußball-Hallen-Bezirksmeisterschaft in Schon die Tatsache, dass nur fünf der gemeldeten sechs Teams anreisten, fiel negativ aus. In Abwesenheit von Post Chemnitz und vor lediglich 73 zahlenden Zuschauern war es dann Motor Zschopau, das Platz 1 erkämpfte und sich damit für die Endrunde am nächsten Samstag in Lößnitz qualifizierte. Dabei hatte das Siegerteam nur sechs Spieler an Bord, davon vier aus der zweiten Mannschaft. Olbernhau und Gornau mussten sich mit den Rängen 2 und 4 begnügen.

Motor Zschopau: Da die erste Garde des Bezirksklasse-Fünften bei einem Turnier in Prag am Start war, bot sich einigen Spielern aus dem Zschopauer Kreisligateam eine große Chance. Und sie nutzten sie. Zwar schien im ersten Spiel beim Stand von 0:2 gegen Gornau der Fehlstart schon perfekt zu sein, doch wendete Motor mit zwei Toren in der letzten Minute das Blatt. Fortan lief es bei Motor, das von Volkmar Neubert, dem etatmäßigen Trainer der zweiten Mannschaft, betreut wurde. "Ich war selbst sehr überrascht, aber wir haben ein bärenstarkes Turnier gespielt. Die Jungs waren ehrgeizig und wollten trotzdem Spaß haben", so der Coach. Es folgten zwei Siege gegen Reichenbrand (3:1) und Olbernhau (3:2) sowie ein 6:6-Remis gegen Freiberg II. Treffsicherste Zschopauer waren Kai Hamann (5 Tore) und Benjamin Uhlig (4).

SV Olbernhau: Trainer Mirko Schwoy überließ auf der Bank die Verantwortung dem Mannschaftsleiter Dirk Einert und verfolgte das Geschehen nur als Zuschauer von der Tribüne aus. Seinem Eindruck zufolge war Zschopau der verdiente Sieger. "Dahinter gab es eine große Breite. Wenn man mit sechs Punkten schon Zweiter wird, spricht das Bände", meinte der Coach im Hinblick auf sein eigenes Team. Dieses sei engagiert aufgetreten. "Mir gefiel, dass die Jungs sehr motiviert wirkten", urteilte Schwoy nach den vier Spielen, von denen die SVO zwei gewann - 3:0 gegen Gornau und 6:0 gegen Reichenbrand.

Germania Gornau: "Wer nicht in der Halle war, hat wenig verpasst", zeigte sich Übungsleiter Roland Irmscher vom generellen Niveau, aber auch vom Auftreten seiner Mannschaft enttäuscht. Das Fehlen zahlreicher Leistungsträger war nicht zu übersehen. Auch Robin Menzel, beim "Freie Presse"-Pokal noch als bester Spieler ausgezeichnet war nicht dabei. "Dadurch mussten einige Jungs ran, die nicht für die Halle prädestiniert sind", kommentierte Irmscher die Niederlagen gegen Olbernhau und Reichenbrand (3:4). In der letzten Begegnung leistete Germania den Zschopauern Schützenhilfe. Gegen die Freiberger, denen ein Sieg mit drei Toren Vorsprung zum Turniersieg verholfen hätte, gelang Gornau ein klarer 4:1-Erfolg.

Endstand:
1. Zschopau 8 Punkte 14:11 Tore
2. Olbernhau 6 Punkte 12:5 Tore
3. Freiberg II 5 Punkte 12:14 Tore
4. Gornau 4 Punkte 9:10 Tore
5. Reichenbrand 4Punkte 8:15 Tore
29.12.2009     FP Marienberg - Tirols Techniker unterm Hallendach nicht zu stoppen
Fußball: Dittmannsdorf/Witzschdorf überzeugt beim 13. "Freie Presse"-Pokal - Kreisligist Deutschneudorf in der Vorrunde vom Pech verfolgt

Von Andreas Bauer

Zschopau. "Viele von uns sind Techniker und versuchen auch mal zu zaubern. Daher liegt uns das Spiel in der Halle so sehr", erklärte René Hänel. Der 21-jährige Fußballer vom
SV 1990 Tirol Dittmannsdorf/ Witzschdorf wusste am Sonntag in Zschopau genau, warum er und seine Mitspieler gerade das 13. Hallenturnier um den "Freie Presse"-Pokal gewonnen hatten. Es war das unbekümmerte und zugleich mutige Auftreten, mit dem die Tiroler erst Titelverteidiger Krumhermersdorf und dann im Finale Zöblitz-Pobershau aus dem Weg räumten.
"Eigentlich hatten wir gar nicht mit dem Turniersieg gerechnet. Unser Ziel war, ins Halbfinale zu kommen", gesteht Hänel, der nicht nur wegen des Aussehens leicht mit Zwillingsbruder Frank zu verwechseln ist. Auch am Ball verhalten sich beide gleich - geschickt und unberechenbar. Da auch die anderen jungen Tiroler - das Durchschnittsalter des Siegerteams betrug nicht einmal 23 Jahre - sehr gut mit dem gelben Filzball umzugehen wussten, blieb das Bezirksklasse-Team im gesamten Turnier ohne Niederlage.
Dabei verlief der Start von Tirol in der Vorrundengruppe 1 alles andere als verheißungsvoll. Gegen den
FSV 95 Scharfenstein/Großolbersdorf (1. Kreisklasse) sprang nur ein 1:1 heraus. Genauso endete die zweite Partie gegen Zschopau. Allerdings war dieses Remis gegen einen der Favoriten schon wesentlich höher einzustufen. Danach kam der SV 1990 in Fahrt. Vor dem abschließenden 3:0 gegen Wolkenstein gelang ein
2:1-Sieg gegen Zöblitz-Pobershau. Zu diesem Zeitpunkt ahnte wohl kaum einer der knapp 300 Zuschauer, dass sich diese beiden Mannschaften im Finale wiedersehen würden. Schließlich war die andere Vorrundengruppe im Vorfeld als wesentlich stärker eingeschätzt worden.
Mit Krumhermersdorf und Marienberg waren in der Staffel 2 die Spitzenreiter der Bezirksliga sowie der Bezirksklasse-Staffel 3 an den Start gegangen. Ihrem Anspruch wurden die Favoriten jedoch nur selten gerecht. Für die Marienberger wurde das Turnier vollends zum Desaster. Gerade mal einem Punkt in der Vorrunde folgte ein 2:4 im Neunmeterschießen um Platz 9 gegen Wolkenstein (2. Kreisklasse).
Auch der FSV Krumhermersdorf schien auf dem besten Weg, sich zu blamieren. Nach dem 0:2 im Auftaktspiel gegen Kreisliga-Spitzenreiter Deutschneudorf geriet der Titelverteidiger auch gegen Germania Gornau zweimal in Rückstand. Doch dann kriegten die Krumhermersdorfer die Kurve, gewannen 4:2 und wurden dank anschließender Siege gegen Olbernhau und Marienberg sogar noch Gruppenerster.
Im Kampf um das zweite Halbfinal-Ticket in dieser Gruppe war Deutschneudorf das Glück nicht hold. Der Kreisligist kassierte gegen Marienberg vier Sekunden vor Schluss den 1:1-Ausgleich und musste am Ende tatenlos mit ansehen, wie sich Olbernhau - in Unterzahl spielend - gegen Gornau zwei Sekunden vor Abpfiff das 2:1 und damit Platz 2 sicherte.
Während das erste Halbfinale zwischen Zöblitz-Pobershau und Olbernhau nur ein Tor zu bieten hatte, wurde das zweite zu einem Wechselbad der Gefühle. 2:0 in Führung liegend, musste Tirol gegen Krumhermersdorf eine Zeitstrafe und zwei schnelle Gegentore hinnehmen. Der Favorit schien das Blatt gewendet zu haben. Doch dann kamen die Hänel-Zwillinge. Frank machte nach schöner Kombination das 3:2 und René mit einem Treffer ins Dreiangel den Sack zu. "Jeder Schuss hat gepasst. Dieser Sieg war einfach geil. Immerhin ist Krumhermersdorf das Nonplusultra in unserer Region", freute sich Frank Hänel über diesen Sieg fast noch mehr als über das 3:1 im anschließenden Endspiel.
Auch die beiden Vertreter aus der Kreisklasse waren hinterher zufrieden. Immerhin erkämpfte Scharfenstein/Großolbersdorf den siebenten Platz, und selbst Wolkenstein konnte mit Rang 9 gut leben. "Wir wollten uns nicht abschießen lassen. Das ist uns gelungen. Bis auf das Spiel gegen den späteren Sieger haben wir immer nur mit einem Tor Unterschied verloren", erklärte Spieler Toni Steinert, der mit Wolkenstein eine höhere Liga anvisiert.

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Dittmannsdorf/Witzschdorf: Mehlhorn (1), Martin, Ungänz (2), Viertel (3), Herzog (2), R. Hänel (3), F. Hänel (3), Lötzsch.

Zöblitz-Pobershau: Schwarz, Oettel (1), Böhnke, Görner, Börner (1), Krämer, Schönherr, Bilz (1), Knabner (4), Fritzsch (1).

Krumhermersdorf: Breitfeld, Komorous, Künzel (1), Fischer (2), Küchler, Göbel (3), Kutzke, Burkhardt (6), Horn (2).

Olbernhau: Rößler, Kreher, Heyn (1), Richter, Erler (3), Fiebig (2), Müller (1), Brückner.

Deutschneudorf: Keller, Zenker (1), Müller, Kaulfuß, Braun, Zaruba, Hildebrand (2), Mysicka (2), Schmaering (4).

Zschopau: Lange, Schüler, Messig (1), Haase, Hamann (3), Viererbe (2), E. Schreiber, Gillert (1).

Scharfenstein/Großolbersdorf: Hain, Meier, Schreiter, Reuther, Schneider, Günther (1), Senftleben, Oertel (1), Kaden (3).

Gornau: Bolyo-Benyo, Weikelt, Wötzel (1), Menzel (3), Arnold, Neugebauer (1), Pröger, Hunger (3).

Wolkenstein: Oelke, Reichel, Perutka (1), Steinert (2), Ullmann, Fritzsche (1), Carlowitz.

Marienberg: Meyer, Müller, Hauser, Fischer, Glaß, Siegert, Müller (1), Höfer, Schröter (3).

FSV-Spieler gelingt "Sechser"
Zumindest über eine Siegtrophäe durfte sich der FSV Krumhermersdorf freuen. Sebastian Burkhardt wurde dank seiner sechs Treffer die Torjägerkanone überreicht.

Trainer sind sich nicht einig
Bei der Wahl zum besten Spieler des Turniers waren die Trainer geteilter Meinung. So reichten Robin Menzel von Germania Gornau gerade einmal zwei Stimmen zum Sieg.

Kleinster Keeper der "Größte"
Eindeutiger fiel die Wahl des besten Torhüters aus. Mit dem Deutschneudorfer Ronny Keller durfte ausgerechnet der kleinste aller Keeper die Auszeichnung in Empfang nehmen. Vier der zehn Trainer hatten für den Kreisliga-Schlussmann gestimmt.

Rückkehr auf die Bank
Erstmals seit seinem Kreuzbandriss hatte Mario Schott wieder das Trikot des FSV Krumhermersdorf übergestreift. Doch der Stürmer blieb während des gesamten Turniers auf der Bank. Der 27-Jährige hätte nach eigenen Angaben nur bei einem Neunmeterschießen eingegriffen. Dazu kam es aber nicht.

Betretene Mienen bei Motor
Mit zwei Fehlversuchen war Sebastian Gillert im Neunmeterschießen um Platz 5 (6:7 gegen Deutschneudorf) der Unglücksrabe von Motor Zschopau. Noch enttäuschter war aber Dirk Ruttloff, der nur allzu gern mitgespielt hätte, durch eine Grippe aber auf die Zuschauertribüne verbannt wurde.

Trainer kommt (zu) spät
Auch bei der zweiten Motor-Mannschaft, den Marienbergern, war die Stimmung angesichts des letzten Platzes getrübt. Als Trainer Uwe Schmidt mit Verspätung eintraf, war das Vorrunden-Aus bereits besiegelt. Für eine Kabinen-Predigt war es da bereits zu spät. Zuvor hatte Schmidts Vertreter Mike Heidenreich vergeblich versucht, den Favoriten wachzurütteln.

Eine rote Karte gezückt
Das Schiedsrichter-Quartett Mario Kraus (Krumhermersdorf), Ralph Neuse (Olbernhau), Steffen Rau (Drebach) und Veiko Wenzel (Satzung) sprach insgesamt fünf Zeitstrafen aus. Der Marienberger Norman Fischer erhielt wegen Beleidigung eines Referees sogar die rote Karte. Über das Strafmaß entscheidet das Sportgericht des Kreisverbandes. (anr)
24.12.2009     FP Marienberg - Spaß steht im Vordergrund - Ehrgeiz trotzdem groß
Fußball, "Freie Presse"-Pokal: Krumhermersdorf und Zschopau haben Turniersieg im Visier - Außenseiter wollen Gegner ärgern

Zschopau. Ein Fußball-Bezirksligist, sechs Bezirksklasse-Vertreter, ein Kreisligist und zwei Teams der Kreisklasse-Ebene kämpfen am Sonntag ab 10 Uhr in der Turnhalle des Zschopauer Berufsschulzentrums um den "Freie Presse"-Pokal. Die Chancen, die Siegtrophäe und damit zehn Eintrittskarten für ein Spiel der 1. Bundesliga zu gewinnen, schätzen die Trainer unterschiedlich ein.
Ralf Wagner (FSV Krumhermersdorf): "Wir reisen an, um zu gewinnen. So ein Bundesliga-Ausflug ist eine schöne Sache. Generell ist die Hallensaison eine willkommene Abwechslung, fällt aber bei uns nur kurz aus, da uns die Halle fehlt und die Vorbereitung im Freien schon am 16. Januar losgeht."
Uwe Schmidt (Motor Marienberg): "Favoriten sind schwer zu benennen, da schon eine schlechte Leistung in der Vorrunde das Weiterkommen kosten kann. Unsere Spieler sollen schon zeigen, dass wir Tabellenführer der Bezirksklasse sind. Gleichzeitig sollen sie sich die Lockerheit bewahren, denn der Spaß steht im Vordergrund."
Jürgen Fritzsch (VfB Zöblitz-Pobershau): "Bei der Auslosung hatten wir Glück, so dass ich gute Chancen für den Einzug ins Halbfinale sehe. Wenn wir antreten, soll natürlich das bestmögliche Resultat herausspringen. Selbstvertrauen für die Freiluftsaison wird aber nur schwer zu tanken sein, denn das sind zwei verschiedene Paar Schuhe."
Roland Irmscher (Germania Gornau): "Wir lassen das Turnier ohne Druck auf uns zukommen. Unsere personellen Probleme sind zu groß, um hohe Ziele zu setzen. Viele angeschlagene Spieler haben eine Pause dringend nötig, zumal die Freiluftsaison Vorrang hat."
Mirko Schwoy (SV Olbernhau): "Da wir in den bisherigen Punktspielen unsere Ziele verfehlt haben, brauchen gerade einige Leistungsträger eine Pause zum Abschalten. Auf ihnen lastet in der Rückrunde große Verantwortung. Dafür können sich in der Halle Akteure aus der zweiten Reihe beweisen."
Steffen Richter (Tirol Dittmannsdorf/Witzschdorf): "Das Spiel in der Halle schult die technischen Fähigkeiten, so dass ich in dem Turnier einen Trainingszweck sehe. Eine gute Leistung sind die Spieler dem eigenen Ehrgeiz schuldig. Erfahrungsgemäß zahlt sich die spielerische Klasse von Teams wie Krumhermersdorf aus."
Norman Messig (Motor Zschopau): "Mit Dirk Ruttloff und Borislav Tomoski fallen zwar zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt aus, die Mannschaft hat aber trotzdem das Potenzial für den Turniersieg. Als ärgste Konkurrenten sehe ich Krumhermersdorf, Marienberg und Tirol. Selbst Deutschneudorf traue ich in der Halle viel zu."
Detlef Schwirz (Blau-Weiß Deutschneudorf): "Mit vier Gegnern aus der Bezirksklasse ist die Gruppe 2 für uns eine schöne Herausforderung. Es geht darum, uns wie bei der Kreismeisterschaft ordentlich zu präsentieren und schöne Kombinationen zu zeigen. Was dabei herauskommt, werden wir sehen."
Ingolf Meyer (FSV Scharfenstein/Großolbersdorf): "In der Halle ist vieles möglich. Wir wollen auf keinen Fall Letzter werden und schon den einen oder anderen Gegner aus der Bezirksklasse ärgern."
Marko Stülpner (SG Wolkenstein): "Unsere Mannschaft befindet sich im Aufschwung, da passt dieses Turnier gut rein. Wir freuen uns darauf, uns mit den ,Großen´ im mittleren Erzgebirge zu messen und werden uns dafür taktisch etwas einfallen lassen." (anr)
23.12.2009     FP Freiberg - Oberligist bleibt ungeschlagen
Fußball: SC Borea Dresden gewinnt 3. Indoor Regio-Cup

Von Thomas Reibetanz


Brand-Erbisdorf. Zweimal kam der haushohe Favorit ins Wanken, doch am Ende haben sich die Oberliga-Fußballer des SC Borea Dresden am Montagabend vor über 500 Zuschauern ungeschlagen den Indoor Regio-Cup gesichert. Nach Dynamo Dresden und Lok Leipzig setzte sich somit auch bei der dritten Auflage des Hallenturniers der Gast aus der höheren Liga durch. Im Endspiel in der Sporthalle am Brand-Erbisdorfer Cottagymnasium siegten die Dresdner klar mit 5:1 gegen den Kreisligisten Dorfhainer SV.
Gleich im ersten Spiel der Vorrunde hatte Borea aber mächtig Dusel. Gegen Bezirksklasse-Vertreter und Stimmungsmacher Fortuna Langenau lagen die Dresdner bis zehn Sekunden vor Schluss 1:2 hinten, schafften aber noch den Ausgleich. Für die Langenauer war nach der 1:3-Niederlage gegen Dorfhain Schluss, auch der 1:0-Sieg gegen den SSV Brand-Erbisdorf nützte in der stark besetzten Gruppe A nichts mehr. "Wir haben uns gut verkauft und unsere Fans für tolle Stimmung gesorgt. Das ist doch was", sagte Fortuna-Trainer Lars Bretschneider.
In der anderen Staffel dominierten die Bezirksligisten vom SV Lichtenberg und BSC Freiberg. Beide qualifizierten sich ungeschlagen für das Halbfinale. Dort brachte die junge Freiberger Mannschaft den Favoriten aus Dresden das zweite Mal zum Wanken. Dem 2:2 nach Ablauf der Spielzeit folgte ein nervenaufreibendes Neunmeterschießen, das erst nach dem 20. Schuss entschieden war - zugunsten der Dresdner.
Im anderen Halbfinale dominierte die Dorfhainer, deren Spieler allesamt keine Unbekannten in der Region sind. Mit Trainer Steffen Simon, Torhüter Hebert sowie Steinbach, Mühlberg, Lehmann und Stumpf stand eine Auswahl von ehemaligen Spielern des BSC Freiberg auf dem Parkett. Im Finale waren sie gegen die nun auf Touren gekommenen Dresdner beim 1:5 aber chancenlos.
Organisator Andreas Gartner war am Ende rundum zufrieden: "Die Halle war voll, die Stimmung sehr gut", sagte er. "Das Turnier hat sich in der Region etabliert." Zur fünften Auflage 2011 will er deshalb "einen richtigen Kracher" holen. Bester Torschütze wurde Sebastian Krause (BSC/4 Treffer), sein Teamkollege Sebastian Siegel wurde zum besten Torhüter, Danielo Steinbach (Dorfhain) zum besten Spieler gewählt.


3. Indoor-Regio-Cup
Gruppe A:
1. Borea Dresden 7 8:3
2. Dorfhainer SV 6 5:3
3. Fortuna Langenau 4 4:5
4. SSV 91 Brand-Erbisdorf 0 0:6

Gruppe B:
1. SV Lichtenberg 7 9:4
2. BSC Freiberg 5 6:3
3. SV Olbernhau 4 4:5
4. BSC Traditionself 0 2:9

Halbfinale: Dresden – Freiberg 12:11 n. 9-m-Schießen
Dorfhain – Lichtenberg 4:1

9-m-Schießen um Platz 7: Brand-Erbis-
dorf – Traditionself 1:3

Platz 5: Olbernhau – Langenau 2:0

Spiel um Platz 3:
Freiberg – Lichtenberg 4:3

Finale: Borea Dresden – Dorfhainer SV 5:1